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ruhigenden Gefühl, meine Pflicht erfüllt und denZweck meiner Reise erreicht zu haben.
Immer wird die Gastfreundschaft, welche ich da-seihst genofs, mir die Erinnerung an die BewohnerElbings, Marienburgs und Preufs. Stargardts versüfsen.
Einen Aufenthalt von 3 Wochen in Berlin benutzteich, um mich mit den dortigen Anordnungen undEinrichtungen in Bezug auf Cholera und mit denErfahrungen, Ansichten und Rurmethoden dortigerAerzle bekannt zu machen.
Es steht zu erwarten, dafs in Berlin, wo der Zu-sammenflufs aller amtlichen Rachrichten über denUrsprung, den Gang und die Behandlungsweise derEpidemie den angestellten öffentlichen Aerzten einegrofse Uebersicht gewahrt, ein befriedigendes, er-schöpfendes Werk über diese neue Erscheinung inder Reihe der Weltseuchen ans Licht treten werde.
Die Absicht, in Berlin die Cholera zu studiren,hatte eine Menge von Kunstgenossen von allen Ge-genden - der Welt zusammengeführt. Die liberale Auf-nahme, die wir bei den ausgezeichnetsten Aerzten -Berlins fanden, unterstützte den wissenschaftlichenEifer, der uns alle beseelte.
So durfte ich jenen Aufenthalt in Berlin, in Ver-gleich mit meinen früheren Anstellungen zu demsel-ben Zweck, als eine Erholung betrachten, und niewerde ich der frohen Abende bei Hrn. Dr. Dieffen-bach, Ilrn. Regierungsrath Dr. Barez und Hrn. Me-dicinalrath Dr. Casper, so wie unserer Zusammen-künfte im Cafe national und royal vergessen, wo wirdie gesammelten Erfalmmgen und Beobachtungenaustauschten und wo auch andere Gespräche nicht