IV
Furchtsamen Muth, den Zagenden Vertrauenund Zuversicht eingeflöfst zu haben.
Um mich übrigens als einen Solchen zulegitimiren, dem ein Urtheil über Cholera zu-steht, erwähne ich hier, dafs ich an vier ver-schiedenen Orten Cholera-Lazarethe dirigirt,ungefähr 200 Cholera-Kranke ganz selbstständigbehandelt, etwa 1200 beobachtet und mit mehrals 5o Aerzten über diese Krankheit mich un-terhalten habe. Auch füge ich aus demselbenGrunde die Zeugnisse derjenigen Behördenbei, unter denen ich gewirkt habe.
In Verfolg unserer Benachrichtigung vom 7. d. Bl.übersenden wir Ew. Wohlgeboren hiebei die Zeugnissederjenigen Behörden und Beamten, in deren Geschäfts-kreise Sie während Ihres Aufenthalts im hiesigenDepartement durch Ihre ärztliche Wirksamkeit nütz-lich geworden sind, und zwar:
V eine Bescheinigung des Hauptmanns v. Kalauvom 28 . v. Bl. über Ihr Verhältnifs als Contumaz-Arzt zu Güttländerführe;
2J ein Attest der Orts-Sanitäts-Commission zu Star-gardt vom. 29 . v. BI. über die Behandlung derdasigen Cholera-Kranken ;
3J ein Original-Bericht der Kreis-Saniläls-Com-mission zu Blarienburg vom 4 . d. Bl., und4J ein Bericht der Sanitäts-Deputation zu Elbingvom 21 . d. BI. nebst Beilage.