sie bewegt den Kopf und die Flügel wie eine Ente, sie sauftund frißr wie eine Ente, schnattere wie eine Ente, und laßtHirnen eine dem EntenauSwurf ähnliche Maccrie fallen.
Nicht weniger Bewunderung als Vaucanson'sKunstwerke verdienen die Automaten des UhrmachersJacob Droz zu Chaux de Fond in der Schweiz.Außer der Uhr für den König von Spanien, wovon ichim Artikel Künstliche Uhrwerke Nachricht gegebenhabe, verfertigten Droz, der Vater und der Sohn, künst-liche Figuren, die wie lebendige Menschen schreiben undzeichnen, ohne daß sie jemand mittelbar oder unmittelbarberührte, die mit einer ganz natürlichen Bewegung allerTheile ihres Körpers auf der Flöte oder auf dem Flügelspielen, die sich im Gehen und siegen eben so wie lebendigeMenschen bewegen; auch künstliche Vögel. die auf die täu-schendste Art im Bauer sitzen, Kopf und Flügel bewegen,hüpfen und singen; Hunde, die bellen, und mit demSchwänze wedeln; Ziegen, die meckern u. dgl. m. (S.meine Ausführliche Geschichte der theoretisch-praktischenUhrmacherkunst. Leipzig, 1801. 8. Kap. X. S. 402 s.)
Eingriff (zu S. 161). Die Bestimmung derbesten Gestalt für die Zähne der Räder durch die höhereGeometrie, wie sie de la Hire, Camus und Eulerhervor brachten, war immer noch nicht sehr in Ausübunggebracht, welches wohl hauptsächlich daher rührte, weilman sich mehr mit der allgemeinen Theorie beschäftigt, alsdieselbe auf besondere Fälle und Exempel brauchbar anzu-wenden gezeigt hätte. Euters Abhandlung bestimmtCoordinaten der Zähne durch unendliche Reihen mittelstdes Winkels, um den die Zähne von der geraden Linie ab-stehen , welche durch die Mittelpunkte der Räder gezogenwird. KästnerS Untersuchungen darüber sind schon un-gleich brauchbarer. Dieser große Gelehrte folgte hicrbeygrößtentheils dem Aufsätze des Camus; er suchte aberGründe und Anwendungen deutlicher aus einander zusetzen. Erst lehrt er in einer Aufgabe die gegenseitigenStellungen von Zähnen und Triebstecken zu finden, wennein Paar derselben in eben dem Augenblicke einander anzu-