Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
530
Einzelbild herunterladen
 

5ZO Zus Zwi

stehende Theile, welche alle von gleichet.-Lange smd, undgegen den Mittelpunkt der Scheibe zu gleich weit vonder Scheibe entfernte, gleich tiefe und breite Einschnittehaben, wie sie in der Figur dargestellt sind; und in dieseEinschnitte wird die Platte der Uhr, in die man dieRäder setzen will, gelegt. Da wo die Theile § b, i Ic,1 m, über den bogenförmigen Einschnitten liegen, wirdgerade über diese Einschnitte in jene Theile ein Loch ge-bohrt, und in dieses eine Schraubenmutter geschnitten,in welche unterhalb der Platte eine Schraube etwaeiner Linie dick mit breitem Ansätze, damit sie fest unterdie Platte schließt, und mit breiten Flügeln, um sie mitden Fingern schrauben zu können, geschraubt werden.Die Schrauben sind also innerhalb den bogenförmigenEinschnitten beweglich, und die Theile § b, i 1<, 1 m,können dadurch mehr oder weniger dem Mittelpunkte derPlatte genähert, und an jeder beliebigen Stelle festge-schroben werden, damit man in die oben erwähnten Ein-schnitte über b, und m große oder kleine Platten legenund darin befestigen könne, st Zusammenseße n.Zusammenziehung der Metalle durch

Kälte, 6ontr3.cti.on, Lonclens^tion ^>ar1 o kroicl, st Veränderung der Metalle durchWärme und Kälte.

Zusatzrad. Gewöhnlich werden die ordinairenUhren so eingerichtet, daß sie nur 24 Stunden oderetwas darüber gehen; soll die Zeit ihres Ganges in einemAufzuge langer dauern; so muß man ein oder ein paarRader mehr nehmen, und diese nennt man denn Zusatz-r a d e r, st B e r e ch n u n g, P e n d e l u h r, T a sch e n u h r.

Zwischenraum der Hammerschläge.Hierunter versteht man die Pause, die jedesmal zwischenden Hammerschlägcn entsteht, st Schlagwerk.

Zwischeurau m der Zah ue. So nennt mandie Entfernung eines Zahns vom andern Der Zwischen-raum muß gegen die Breite des Zahns verhälnißmaßigseyn, st Eingriff.