Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
521
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Sus §2i

legen will, zwischen den Zusammenseßer, (s. die.sesWort) weil man die Theile der Taschenuhr nichtgern mit bloßen Fingern, woran sich oft Schweiß odersonstige Unreinigkciten befinden, anfaßt. Manche Uhr»wacher nehmen auch ein feines leinenes Tuch in dirHand/ und legen da die Uhr hinein, die sie zusammen,sehen wollen. Wenn man nicht zu besorgen hatte, daßFasern davon in die Uhr kamen; so wäre diese Methoderecht sehr gut, weil man die Uhr alsdann recht gut hal,ten könnte; auch ein feines reines Papier wäre alsdannnicht zu verachten. Man bleibe aber doch bey der vor,züglichcrn Methode, bk) dem Zusammensetze«:. Ob,gleich die ersten Anfänger noch nicht recht damit um-zugehen wissen; so wird ein wenig Uebung sie schongeläufig damit machen.

Man spanne also die eine Platte so in den Zusam»menseßer, daß er keinem Theile der Uhr bey der Zu-sammensetzung hinderlich seyn kann, und daß die innereSeite der Platte frey liegt. Es ist wohl einerley, wel,j che Platte man einspannt/ um alle Räder der Uhr ein,zulegen; doch nimmt man gewöhnlich die, wo man dieRäder am bequemsten hineinlegen kann, nämlich bey ei,ner französischen Uhr die Pfeilerplatte, und bey einerenglischen die Klobenplatte. Wir wollen unsern Versucherst einmal mit ersterer machen. Man nehme an, daßder Vorfall X (?jA. z. lab. XII.) mit der VorfallfederV an dem gehörigen Ort auf die innere Seite der Klo,benplatte schon angebracht, (s. Vorfall) eben so dergroße Steigradskloben O ls. Steigradskloben)auf die nämliche Seite der Klobenplatte bey r ange,schraubt sey, und daß die Theile dieses Steigradsklo,benS, als der Stellschieber und die Platte ? in ihrer> richtigen Lage sich befinden, so, daß der Eingriff des Steig«rades in die Spindel, wenn ersteres gehörig eingesetzt! ist, recht genau sey.

Man spanne daher die Klobenplatte zuerst in den Zu-sammenseher und setze das Steiarad ein. Man fasse seineWelle mit der Kluppzan ge, trage sie in die Oefnung