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des Zeigers genau auf 60 stehen.. Ist dies nicht; stmuß man die Spitze etwas biegen öder sie st feilen, daßsie, in dem Augenblicke da das Schlag - oder Repecir-werk ausschickt, genau auf 60 zu stehen komme.
Nachdem man auch noch die Friction des Minu-tenrohrs berichtigt hat, welche st beschaffen seyn muß,daß das Minutenrohr zugleich mit dem langen Zapfenfortgehe, aber auch nicht zu fest sitze, daß man zu vieleKraft anwenden muß das Rohr mit dem Zeiger her-umzudrehen, wodurch man in Gefahr wäre aus demMinutcnrade Zahne zu brechen; st legt man bey einerPendeluhr ans Ende des Minutenrohrs über den nochetwas vorstehenden Theil des langen Zapfens ein kleinesrundes Plätkchen, vor welches man noch einen Stiftschiebt, der queer durch das erwähnte vorstehendeEnde des langen Zapfens geht; dadurch verhindertman, daß das Minutenrohr nicht in die Höhe gehe.Bey der Taschenuhr bohrt man gleich am Ende desMinutenrohrs heraus quecr durch die Mitte des vor-stehenden Endes des langen Zapfens ein kleines Löchel-chen, und durch dies steckt man einen Stift, den manvon beyden Seiten st weit abfeilt, daß er nicht längerist, als die Breite des Minutenrohrs beträgt. Um dasLoch durch das Ende des langen Zapfens bohren zukönnen, muß man letzteres grau anlasten. Das Minu-ten - und Stundenrohr wird von einigen Künstlern ge-spalten, damit sie vermöge der Elasticität wenn dieZeiger darauf gedrückt werden sich zusammenpressen, undwegen des Bestrebens sich wieder auszubreiten die Zeigerrecht fest halten.
Ist man nun st weit mit den Zeigern fertig; stkann man sie völlig ausarbeiten, ausstechen, poliren undvergolden. Beym Ausarbeiten und ausstechen mußman ein gutes Muster wählen, welches simpel und nichtmit zu vielen Zierrathen versehen ist; etwa wie lab.V. 6. Was über das Vergolden zu bemerken ist,das findet man im Artikel Vergolden. Sind die