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2 (1810)
Entstehung
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Vor

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petirvorlegewerks kennen zn lernen, den Artikel Repestiruhr Das Vorlegewerk einer Schlaguhr findetman im Artikel Schlagwerk beschrieben, und das-jenige des Schwerts ün Artikel Weiser werk.

V 0 rsetzi?> ei >'cl. Stemmeisen. Diesen Na-men führt eine Art Meisel, mit welchen man eben nichtsaushaut, sondern etwas ausgräbt. Cr hat daher mehrArhnlichkeit mit einem Grabstichel.

Vorspringen- s Repetiruhr.

V 0 r st e >ck st i f t ch e n, 6 0 upill 6 s. Dies finddie kleinen messingenen Stiftchen, die durch die Zapfender Pfiler vor die zweyte Platte gesteckt werden, undwelche die beyden Platten zusammenhalten, daß sie sichnicht von einander begeben können. Ueberhaupt aberversteht matt unter Vorsteck stifte alle die Stifte,die du'ch irgend einen Zapfen gesteckt werden, um et-was festzuhalten. Man verfertigt sie aus Messing-drath, und feilt sie so, daß sie nur ganz unmerklich dün-ner zu fallen, widrigenfalls sie nicht festsitzen würden.Man laßt sie so lang, daß sie keinem Theile im Wegesitzen, und auch nicht außerhalb der Platte vorstehen,wenigstens bey Taschenuhren nicht. Man kneipt sie ge-wöhnlich mit einer scharfen Kneipzange ab.

Bey der Taschenuhr hüte man sich ja, sie nichtmit einem Messer abzuschneiden, wenn sie schon in ihreLöcher gesteckt sind, besonders bey den zur Platte derUhr gehörigen; denn man ist da sehr leicht in Gefahreinen Schnitt in die Platte zu machen, wodurch dieganze Uhr ihr Ansehen verliert. Man drücke sie ja auchrecht fest in die Löcher, weil ein nicht festsitzender Vor-steckstift, wenn cr aus seinem Loche in das Werk derUhr fallt, daselbst die größte Unordnung anrichten kann,besonders wenn ein Unwissender darüber kömmt, der dieim Stillstand gebrachte Uhr mit Gewalt wieder imGang bringen oder den hineingefallenen Stift heraus-nehmen will, s. Repariren.

Vorstoß, s. Vorfall.