Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
444
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tern des Lochs auf diese Arc das Versenken oderSenken.

Man hat besondere Bohrer zu dem Versenken derLocher, welche man Frisirbohrer oder Versenkernennt (s- Frisirbohrer) und die beym Versenken einerunde Höhlung um das eigentliche Loch herum bilden,so tief man sie haben will. Das Versenken geschiehtz. B. über den Zapfenlöchern um Behälter fürs Oel ab-zugeben u. s w. (s. Behälter fürs Oel).

Man muß überhaupt vorsichtig beym Versenkenzu Werke gehen. Erstlich muß man dahin sehen, daßdie Versenkung genau über die Mitte des Lochs kömmt,welches man versenkt, und alsdann muß man sich hüten,daß man beym Versenken nicht tiefer komme, als mansollte. Wenn man z. B. bey Taschenuhren die Versen-kung zu tief machte; so würde darunter die Stärkedes Zapfenlochs leiden. S- Taschenuhr.

«Versender, s. Frisirbohrer.

Versenkung, Orsusure, Lsignkrein.So nennt man die durch das Versenken erhaltene Höh-lung über dem versenkten Loche, s. Versenken.

Versenkungskolben, s. Frisirbohrer.

Versilbern heißt die Oberfläche eines Körpersmit Silber überziehen. Man theilt das Versilbern derMetalltheile das Versilbern der übrigen Körper ge-hört nicht hierher in die warme und kalte Ver-silberung. Bey der warmen Versilberung wollenwir uns hier nicht aufhalten, weil sie der Uhrmachergar nicht nöthig hat. Nur die kalte ist in der Uhr,macherkunst oft nützlich, z. B- wenn etwas am Ziefer-blatte großer Uhren u. s. w. weiß gemacht werden soll,welches oft vorkömmt. I. A. Hoffmann (chemi-scher Manusacturier und Fabrikant. Gotha 1758. S.i8r u. f.) giebt ein Recept zu einer kalten Versilberungan, welches ich in der Ausübung immer sehr gut gcfun-