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Uhr nicht genug zu empfehlen, daß man, wo es nurgeschehen kann, immer die Rad.r in die Mitte der Wels ?le setze. Denn dadurch wird die Kraft, welche auf das !Rad würkt, gleichförmig auf die Zapfen vertheilt, so,daß der eine Zapfen einen so starken Druck leidet, als !verändere; da hingegen, wenn das Rad nicht in der iMitte sitzt, der Zapfen, welcher dem Rade am nächstenist, einen starkem Druck aussteht, eine stärkere Frictivnleidet, und Zapfen und Zapfenloch sich selbst eher aus-kaufen.
Eben so schädlich, oder vielmehr noch schädlicherist es, wenn man die Uhr zu niedrig macht, das heißt,wenn die beyden Platten zu nahe beysammen liegen,und daher die Wellen der Räder sthr kurz gemacht wer,den müssen. Man hat da erst seine Noth, daß mandie Räder, für die wenig Raum der Höhe nach da ist,so von einander zu entfernen suche, daß sie nicht aufeinander liegen und nicht auf einander aufschleifen kön,nen. Und wenn die Uhr im Gange ist; so wird nachund nach durch das Ausfchleifen der Zapfenlöcher derEingriff um so viel schädlicher, da durch das Erweiternder Zapfenlöcher die Räder gleich zu nahe auf einanderfallen, und dadurch auch sehr leicht in Gefahr sind aufeinander aufzuliegen, oder an einander herauszufchleifcn,wodurch sehr leicht der Gang der Uhr unterbrochen wer-den kann. Hartmann (Nöthiger Unterricht u.s.w.)giebt für die beste Höhe des Gehäuses, welches die Ra,der mit ihren Getrieben einschließt, zu A Zoll an. Eswird jedoch jeder Künstler, der sich das Obige gemerkthat, von selbst einsehen, welches die beste Höhe für dieUhr ist, so, daß er weder von ihrer Flachheit zu be-fürchten braucht, daß die Räder auf oder zu nahe übereinander kommen; und auch nicht von ihrer Hohe, daßdie Wellen zu lang werden. Die rechte Mittelstraßewird auch wohl hier immer die beste seyn, und wenn die-Uhr auch nicht so hoch ist, daß man die Räder so sehenkönne, daß ein gehöriger Raum zwischen ihnen bleibt,