Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
420
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zahl Vibrationen einer andern Uhr finden, die eine gro. !ße Unruhe hat, an deren Umfange eben die Geschwin«digkeit Statt finden sollte, wie bey der erstem Uhr; soverfahrt man also: Die erste Uhr oder die erste Unru-he wie man's nehmen will nenne man ^; diezweyte, deren Vibrationen man sucht, bezeichne manmit 6. Ist nun der Durchmesser der Unruhe ^ 8^ Li-nien groß, beschreibt sie die Bogen von 240 Grad, undmacht sie 180 o Vibrationen in einer Stunde, nimmtman ferner an, dasi der Unruhe 8 Durchmesser 14 Li- inie» lang sey, und daß die Bogen, welche die beyden ^Unruhen beschreiben, sich gleich sind; so wird, wennauch die Geschwindigkeiten oder vielmehr die Kraft, wel-che auf die Unruhen würkt, gleich ist, die Anzahl Vi-brationen im umgekehrten Verhältnisse der Durchmesserder Unruhen stehen. Man seht also die Proportionfolgendermaßen: 18000 : X 14 : 8, daher ist

18000X8 I 440 OQ , , ^

^ 1 0285s der Anzahl

Vibrationen in einer Stunde.

Es wird demnach nun die Unruhe der Uhr 8, wel-che ebenfalls Bogen von 240 Grad beschreibt, und mitder nämlichen Geschwindigkeit wie die Unruhe der Uhr^herumgetrieben werden, und auch die Schwere bey-der Unruhen gleich seyn soll, einerley Kraft zur Unter,Haltung der bestimmten Anzahl Vibrationen nöthig ha-ben. Allein die Friction, welche bey verschiedener Grö-ße der Unruhen auch verschieden ist, wird einige Aende-rungen in der Rechnung machen. Es verhält sich näm-lich die Friction der Unruhzapfen wie der Unruhe Durch-messer, weil, wie schon erwähnt, die Friction geringerwird, je größer die Unruhe ist. Daher wird zur Un-terhaltung der Unruhe der Uhr 8 weniger Kraft nöthigseyn, weil die Unruhe selbst größer ist, und zwar nurum etwas mehr als bey

Mit den Dimensionen der vorher berechneten Uhr,deren Unruhe i Linien im Durchmesser hat, verglei«

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