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Uhrzieferblatt, s. Zieferblatt.
Umlauf der Räder, Berechnung des-selben, s. I. Berechnung.
Umlaufsreit eines Rades oder Gotrieb es ist die Zeit, in welcher das Rad oder Getrie,be einen Umgang vollendet, s. 1. Berechnung oerUmlaufe der Räder.
Ungleichheit der Zähne der Räderoder der Triebstecken, oder der Triebstek«ken der Getriebe. Diefe Ungleichheit zu verbes-sern lehrt der Artikel Eingriff.
Ungleicher Zug der Feder. Wenn dieKraft der Feder nicht immer mit gleicher Starke aufdi e Schnecke und auf das Räderwerk der Uhr würkt,bald stärker, bald schwächer; so sagt man, die Federhat einen ungleichen Zug. Wie dieser verbessertwird, s. Abgleichen, die Schnecke.
Unruhe, Schwungrad, kaiancisr. EinKreisförmiger Ring, der an allen Stellen seines Kreisesgleich schwer ist, und durch den concentrisch eine Wellegeht, deren gleichfalls concentrifche Zapfen sich frey be-wegen, wird in jeder gegebenen Lage im Gleichgewichtbleiben, und an jeder Stelle mit einer und derselbenKraft angetrieben einerley Raum zurücklegen. Mansieht leicht ein, daß alles dies so erfolgen muß, weilalle Stellen gleich weit vom Mittelpunkte entfernt sind,und gleich viel Masse enthalten, das heißt, gleich schwer'sind. Einen solchen Ring nun, der diese Eigenschaftenhat, nennt man eine Unruhe, und sie wurde stattdes Pendels, mit dem sie viele Ähnlichkeit hat, bey derTaschenuhr angewandt. Durch den Mittelpunkt derUnruhe geht die Spindel mit ihren Lappen, (s Spin-del) und daher nennen viele Uhrmacher die ganze Vor-richtung mit Unruhe, Spindel, und Spiralfeder, Un-ruhe, und das, was wir Unruhe nennen, begreifen sie