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bis ro Uhr, und läßt die Uhr gehen, wo alsdann inkünftiger Rocht der Tagezeiger von 12 bis e Uhrweiter fortspringen wird.
Will man eine Taschenuhr verfertigen, welche 8Tage geht; so richtet man die Räder so ein, wie es imArtikel Berechnung gewiesen ist, und man wird sienach Obigen, wo von der Verfertigung und vortheilhaf-testen Anbringung die Rede war, leicht verfertigen kön,ncn. Herr Berthoud (chMi tue 1'b«>rl. etc. D. U.p8§ 216; überseht in Geißlers Lehrbegr d. Uhr-macherk. Th. z. S. 56 u. f ) beschreibt eine Taschen-uhr, welche 0- Tage geht, Sekunden zeigt und mit zweyUnruhen versitzen ist, um den Sekundenschlägen meh-rere Genauigkeit zu geben, damit auf deren Vibratio-nen keine Erschütterungen würken können. Sie hateine Cylinderhcmmung, s. Hemmnn g. Ueber astro-nomische Taschenuhren sehe man den Artikel Astro-nomische Uhren, über Seetaschenuhren, s. See-uhren. Run noch etwas über die Taschenuhren imAllgemeinen, und über die gute Haltung derselben.
Bey der so sehr überhäuften Menge Taschenuhrenin unsern Zeiten wird man selten eine solche Uhr finden,welche nach unsern beschriebenen Grundsätzen gemachtund daher vollkommen gut ist. Man denkt nur darauf,viele zu machen und sie bald abzusetzen. Dazu ist nungeschwinde schlechte Arbeit unvermeidlich und ein wohl-feiler Preiß erforderlich. Ein jeder weiß. daß in «ver-schiedenen europäischen Ländern, vorzüglich in England,Frankreich, Deutschland, in der Schweiz, Schwedenu- s. w. Fabriken angelegt sind, in welchen bloß Uhren,besonders Taschenuhren, in ungeheurer Anzahl verfer-tigt werden. In diesen Fabriken hat man gute undschlechte Arbeiter durch einander, ersterer aber gewiß nurwenige. Ein jeder von den Arbeitern hat sein bestimm-tes Geschäft, einen bestimmten Theil einer Uhr zu ma-chen, und andere Theile verfertigt er nicht. Einermacht z. B. die Federn der Uhr, der andere Ketten, ein