Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
358
Einzelbild herunterladen
 

z-;8 Taf

können. Der äußere Umfang deö Flügels wird nachdem Umfange der Klobenplatte gefeilt, weil er parallelmit demselben laufn soll Hat man den Flügel wie inlab V . gehörig ausgefeilt, und bey ä etwasstehen laffn; so bohr. man die Löcher ,, 2, z, für dieSchrauben, und reibt sie nur so weit auf, daß manfeine Schrauben durchgehen lassen kann Man lassediesen Schraubenlöchern hinlängliche Starke, um sievor dem Ausreisten zu sichern.

Man verfertige darauf die Stellscheibe, etwasgrößer als das Stellrad, von einem feinen Silberblatt-chen, s Stellscheibe. Man drehe sie recht rund,oberhalb und unterhalb glatt und eben, nachdem manunterhalb die Vertiefung für das Stellrad eingedrehtund oberhalb ihrer Mitte einen kleinen Ansah hatte vor»stehen lassen Das in ihrer Mitte gebohrte Loch darfaber nicht so groß seyn, daß der Zapfen des Stellendeshindurchgehe. Ist die Stellscheibe so weit fertig, sosteche man sie, nachdem sie gut polirt ist, wie bey k'iA.4. chub XU. und die ausgestochenen Zahlen und Ab-theilungen fülle man mit chwarzem Siegellack aus, in-dem man die Scheibe erwärmt und das dadurch weichgewordene Siegellack, welches man darauf hielt, in dieAbtheilungen und Zahlen hat stießen lassen. Das über-flüssige Siegellack wird hernach mit einem scharfen Po-lirstahl weggekratzt, oder wenn dies nicht geht, miteiner Kohle abgeschliffen, und die Stellscheibe nachherauf der Stelle, wo die Abtheilungen und Zahlen sind,wieder polirt.

Concentrisch mit der untern Vertiefung für dasStellrad dreht man oberhalb dein Flügel eine ähnlicheVertiefung für die Stellscheibe, so groß, daß diese ge-hörig inne liegen könne, und so tief, daß die obere Fla-che der Stellscheibe in einer und derselben Ebene mitder obern Fläche des Flügels liege. Paßt aus dieseArt die Stellscheibe gehörig in die Vertiefung: soschlägt man mit einem viereckigen Dorne das Loch in