Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
334
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vordere Flache deS Steigrades an allen Stellen parallelwir der Spindel laufen, damit es immer gleich tief indie Spindel greife. Geschieht dies nicht; so kann manden Fehler nicht anders nachhelfen, als wenn man dasHintere Zapfenloch des Steigrades im Hinteiklöbchenausüttert und ein neues Loch in das Futter bohrt, wel-ches so liegt, daß das Steigrad, wenn es herum-geht, an allen Stellen gleich weit von der Spindel ent-fernt bleibe. Dies wird aber doch immer der Fall seyn,wenn die b yden Zapfenlöcher in gleicher Höhe von derPlatte stehen, die Welle des Steigrades daher parallelmit der Platte liegt, und kein Fehler beym Aufnietendes Rades und bey dem nachmaligen Abdrehen began-gen ist.

Ist das Steigrad so weit in Ordnung; so mußman zur Berichtigung des Eingriffs desKronrades über,gehen In der Absicht schließe man das Kronrad zwi-schen die Platten, nachdem man zuvor das Steiaradzwischen seine Kloben gesetzt hatte. Man untersuchenun, ob der Eingriff des Kronrades, besten Zahne mangewalzt hat, zu tief oder zu seicht sey. Ist ersteres; somuß man die Zähne etwas mehr von dem Getriebe desE teigrades entfernen, indem man von der innern Flä,che des Steges t'k (bix. i.) etwas abseilt Glaubtman nun, daß der Eingriff nicht mehr zu stark oder zuschwaeb sey; (s. Eingriff) so füttert man die beydenZapfenlöcher aus, und bohrt dieselben wieder so in diegehörig großen Futter, daß sie beyde gerade über dieAxe der Steigradswelle kommen, die Welle des Krön,rades recht senkrecht auf beyden Platten stehe, und dieäußersten Spitzen der Zahne des Kronrades in einerEbene liegen, welche parallel mit der Axe des Steig-radsgetriebes und daher auch mit den Platten ist. Mandrehe daher das Rad nochmals recht gerade und rund,und gebe den Zahnen die beste Gestalt, (s. Eingriff)so , daß der Eingriff dieses Rades, worauf so viel an-kömmt, recht vollkommen sey. Man polire die Fläche