ZZL Taf
den vorder« Zapfen an, nachdem man das Steigradauf seinen Ansaß gesteckt hat; man mache ihn schwä-cher, aber noch nicht so schwach, als er eigentlich wer-den muß, und nach seiner Stärke erweitere man auchdas Loch in der Nase. Alsdann sehe man diesen Zar ^pfen immer weiter zurück, bis das Steigrad an dieSpindel selbst stößt. Dann erst drehe man denZapfcnnach seiner erforderlichen Starke, und den Ansatz rechtscharf; darauf polire man Zapfen und Ansatz. Der >Ansah hinter dem Zapfen muß aber noch lang genug ,seyn, daß der Boden des Steigrades noch entfernt von !der Nase bleibe und sich nicht darauf reiben könne. '
Man setze sodann auch den Hintern Zapfen für den Hin, ,
terkloben an, und beendige ihn völlig, Nun füttere >man erst das vordere Loch in der Nase aus. Das in >der Drehbank gedrehte Futter, welches fest in das er- iwetterte Loch der Nase paßt, hat schon in seiner Mittedas Loch für den vordem Zapfen in der Drehbank er-halten, und das Futter braucht bloß in der Nase fesige, ,nietet und das Loch für den Zapfen gehörigermaßen wie- ^der aufgerieben zu werden.
Um nun auch das Zapfenloch im Hinterklöbchenso zu bohren, daß es eben so hoch über der Platte liegeals das Loch in der Nase, und daher die Axe des Steig-rades parallel mit der Platte sey; dies zu erhalten 'kann man sich folgenden simpeln Instruments be- !dienen:
Es besteht dasselbe aus einem Stücke Messingoder Stahl, welches an einer Stelle recht eben gefeiltund geschliffen ist. Diese ebene Flache wird auf diePlatte der Uhr gesetzt. An der einen Seite des In,struments ist blos nach einer vertikalen Richtung einArm um eine Schraube beweglich, welcher vorn amEnde, wo er über das Instrument hervorragt, einescharfe Spitze hat. Wenn nun die ebene Flache desInstruments auf die innere Flache der Klobenplatte ge,bracht, das Instrument der Nase genähert, und der