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ob sie an allen Stellen im Gleichgewicht sey und rechtrund laufe.
Nun muß man die Zapfenlöcher für die Spindelzu erhalten suchen. Man bohre daher in die Ferse desSteigradsklobens auf die bemerkte Stelle ein Loch, undvergrößere es nebst demjenigen in dem Stege deS Un-ruhklobens bis auf ^ einer Linie Weite. Man fütteredie Löcher wieder mit hark geschlagenem Messings aus.Nachdem man den Steg von der Unruhe entfernt hat-te; so nehme man den Eingriffszirkel (^i§- 5.lab. V 1 U.) zur Hand, setze die eine Spitze desselbenin das in der Mitte des Klobens befindliche Loch, wah-rend man die Unruhe eingesetzt hatte; mit der andernSpitze des Werkzeugs bemerke man einen Punkt aufder Ferse des Steigradsklobens, durch welchen das un-tere Zapfenloch für die Spindel gebohrt, und für diegehörige Starke des Zapfens aufgerieben wird. Jetztsetze man den Steg wieder auf den Unruhkloben, dieeine Spitze des Instruments in das gebohrte untereSpindelzapfenloch, und mit der andern mache man wie-der einen Punkt auf dem Stege, den man gleichfallsfür den obern Spindelzapfen durchbohrt, und das ge-bohrte Loch nach der Starke dieses Zapfens gehöriger-maßen aufreibt. Aus der innern Seite der Ferse unddes Steges versenke man die Zapfenlöcher, damit dieAnsähe der Zapfen an der Spindel sich nicht auf derFerse und in dem Stege über den Löchern reiben können,welches der Bewegung sehr hinderlich seyn würde; son-dern sie müssen vielmehr noch um etwas von den Löchernentfernt stehen, damit die Zapfen sich frey auf den stah,lernen Plättchen bewegen können.
Man sehe nunmehr die Unruhe an ihren gehörigenOrt, den untern Zapfen der Spindel in das untere Za-pfenloch, und den obern in das obere Zapfenloch imKloben, welchen man aber noch nicht gleich anschraubt,sondern mit der Hand ein wenig sestdrückt, und erst zu-sieht, ob die Unruhe auch etwas Spielraum habe. Hat