Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
325
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T a s

schwer; so muß man sie leichter machen, bis sie völligihrem Endzwecke entspricht. Man nimmt sie daraufwieder ab, und vergoldet sie.

Oft kann man auch nach der Unruhe die bewegendeKraft verändern, und wenst sie' zu stark oder zu schwachist, eine schwächere oder stärkere Hcher einsetzen. Nachden schon angegebenen Dimeflsidlstn unserer Uhr mußihre Unruhe ohngefähr 7 Grän schwer seyn. Nachdemman zu ihrer Verfertigung ein gutes Stück Messingbis auf ^ einer Linie stark gehämmert hat; so bohreman in der Mitte ein kleines Loch hinein, durchbrechedie Unruhe, so, daß drey gleich lange, breite und dickeArme oder Schenkel in gleicher Entfernung von ein,ander stehen bleiben. Man drehe nun die Unruhe voll,kommen rund, nachdem man die Schenkel auf beydenSeiten flach gefeilt und ihnen gleiche Stärke verschaffthatte. Ist der Unruhe Rand vollkommen rrmd undvon der nämlichen Stärke als die Schenkel, und hatdie Unruhe überhaupt auch ihre gehörige Größe, näm,lieh io Linien im Durchmesser; so ründet man noch dieSchenkel genau ab, damit die scharfen Ecken wegkom,men, und dann muß die Unruhe 7 Gran schwer seyn.Ist sie schwerer; so kann man sie noch leichter machen,

! bis sie 7 Gran wiegt. Ueberhaupt muß die Unruheauch recht im Gleichgewicht seyn, wenn die Spindel mitihr verbunden wird.

Noch ist etwas übrig von dem stählernen Platt,chen k (bl§. g.) zu sagen, das über die Ferse deöSteigradsklobens gelegt, und auf ihr mit einer Schrau,be befestigt wird. Man macht sie ohngefähr einerLinie stark nach der in der Figur gezeichneten Gestalt.Darauf bohrt man in sie und in die Ferse des Steig,radsklobens das Loch für die Schraube zu ihrer Befe,stigung. Diese muß aber so weit von dem Ende k ent,

^ fernt liegen, daß ihr Kopf nicht auf die Vertiefung k?

^ (b'iA. 2.) stoße. Um sie also an eine Stelle zu bringen,wo dies nicht geschieht; so nehme man den Halbmesser