Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
287
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das Wechselrad. Man zeichne es so, daß es gehörigin das Minutcngetriebe geeifen könne und weder an de?»Steg, noch auch an den viereckigen Schneckenzapfenstoße, auch noch entfernt von dem Zapfenlochs des Fe-derstifts liege. Nach der Anzahl Zähne die man die-sem Rade giebt richtet man seine Größe ein, (f Be-rechnung) So kann man bey dieser Uhr dem Mi-nutenrohrs 12 Triebsteeken geben, dem Wechselradez6 Zahne und dessen Getriebe io Stecken, demStundenrade 40 Zahne; oder auch dem Minutcnrohre10 Tricbstecken, dem Wechselrade zo Zähne, seinemGetriebe 8 Stecken, dem Stundenrade Z2 Zähne.Letztere Art wäre wohl für unsere Uhr vorzüglicher.Nun zeichnet man concentrisch mit dem Minutengetriebedas Stundenrad, so groß, daß es im Stande seygehörig in das Getriebe des PZcchselrades zu greifen.Darauf entwirft man noch auf eine leichte Art denSteg des Wechselradcs. Dieser wird nämlich wie 1 ?I^'Z. i. gekrümmt, und sein gekrümmtes Ende hat einLoch, welches bis über das Getriebe des Wechselradcsreicht, auf dem sich ein Zapfen befindet, der von diesemLoche aufgenommen wird. Wie man k-'Z. i. sieht,wird dieser Steg mit einer Schraube, in einer schickli-chen Entfernung vom Rande der Platte und von demStege des Mittel- und Kronrades, auf die Platte be-festigt. Jetzt entwirft man nur noch das Gesperre fürdie Federfpannung und zwar erstens das Sperrrad,welches auf den verlängerten viereckigen Zapfen desFederstifts zu liegen kömmt. Dies Rad mache mannicht zu klein, damit man auch f ine Zähne stark genugmachen könne. Man entwerfe es so auf dem Kaliber,daß es nicht an das Wechsclrad, noch sonst an etwasstoße. Den Sperrhaken zeichne man so, daß er tiefgenug in das Sperrrad greifen könne. Man könntenun auch eine Schraube ohne Ende statt dieses Ge-spcrres an die Uhr anbringen, allein nicht an diese,weil man nur nach der ganzen Höhe der Trommel dieEntfernung der Platten von einander bestimmte, da be-