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zur Nacht die Stunde wissen kann. Cs ist eine solcheSternuhr in Bions mathemat. Werkschule (VlII.Buch- S. 415 u.f. und in der neu vermehrten Wel-perischen Gnomonik, so wie auch in Wolfs LIs-nwlitis 6N0INVN. H. 170 u. s. w. beschrieben.
Sternzeit, Sterntag. So nennt mal?die Zeit, welche zwischen zwey Durchgängen eines -§ix-sterns durch den Meridian verstreicht. Ein Sterntag istkürzer als ein mittlerer Sonnentag um z Minuten 56Sekunden, s. Aequation.
Stich. Unter Stich versteht man die Artund Weise, wie an gewissen Theilen der Uhr mit demGrabstichel etwas eingegraben und gestochen ist, z. B.Ziefern in ein Zieferblatt ooer in die Stellscheibe, oderZierrathen in den Unruhkloben, den Stellungsflägel u.s. w Es ist dies wirklich nicht leicht, und es gehörtin der That schon eine geübte Hand dazu, dem Stichsein Ansehen zu geben, daß er vor jedem geschicktenKünstler sich sehen lassen kann. Möglich ist es nichteine genaue Anleitung zum Stechen zu geben; so vielist aber gewiß, daß sich ein guter Stich hauptsächlichauf eine richtige Zeichnung des zu stechenden, und als,dann auf eine geschickte Führung des Grabstichels grün-det Mit letztem setzt es gewöhnlich bey Anfängern diegrößte Schwierigkeit, weil sie nur zu leicht die Grenzeverfehlen, die ihnen von der Zeichnung vorgeschriebenist. Besonders setzt das Stechen des Unruhklobenö unddes Stellungsflügels englischer Uhren Kunst voraus, weilman von diesen Theilen die größte Zierlichkeit verlangt,ohne ihnen jedoch ihre nöthige Festigkeit zu rauben.Diese Theile fallen einem Jeden beym Oeffnen der Uhrsogleich in dw Augen, und da man doch nun einmal ge-wohnt ist vom Aeußern auch aufs Innere zuschließen;so thut der Künstler wohl, wenn er die Stellung undden Kloben, so wie die besten Grundsätze es ihmvorschrieben, verfertigt hat, ihnen in eben dem Maaßeein gutes Ansehen zu geben. Dies bekommen sie befon«