Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
246
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re Gang der Spiralfeder immer gleich weit von diesemBogen » k> abstehen muß; so ist beym Drehen des Rük»kers nicht zu besorgen, daß die Spiralfeder ihre richtigeKrümmung verliere, welches gewöhnlich bey Uhren, de,ren Stellung nicht gründlich ver ertigt, der Fall ist.Ueberhaupt muß die Spiralfeder mit der Stellung so inVerbindung geseßt werden, daß ein Kreis, den manaus der Mitte der Unruhe mit einem Halbmesser, derbis an den äußern S iralfedergang reicht, beschreibt,durch den Zwischenraum der beyden Stifte im Rückeklöbchen gehe, und parallel mit dem innersten Bogens b des Flügels laufe. Bey französischen Uhren wirddie Klammer a gewöhnlich in die Mitte, nicht wie inlbiß. 4. geseßt

Nun ist zur Vollendung des Flügels noch übrigin die Ansäße ? die Löcher für die Schrauben und eben«falls von da in die Klobenplatte zu bohren, um den Flü-gel daselbst mit ein Paar guten Schrauben fest anziehenzu können Die Vertiefungen l>, ( iz. Vair VI.)um den Anschlagstift der Unruhe Vorbeygehen und ihn anp und g (riß. 4. Hk XU.) anschlagen zu laßen, dürfennicht eher an den Flügel gefeilt werden, bis die Hern»mung vollendet ist, s. Taschenuhr, Anschlag,Anschlagstift.

Man verfertigt nunmehr das Stellrad nach derauf dem Kaliber verzeichneten Größe (s Taschenuhr)und so dick als der Rücker ist. Nachdem man diesRad gehörig abgedreht hat; so giebt man ihm mit demRäderschneidzeuge >s diesen Artikel- 24 Zähne.In die Mitte dieses Stellendes nietet man eine Wellevon gut gehärtetem Stahle, und zwar so, daß unter-halb, wo die Vernietung geschieht, noch ein Zapfenhervorstehe, so lang als die Klobenplatte dick ist, wel-cher recht rund gemacht, und in die Platte so eingelegtwird, daß das Rad sich herumdrehen und genau in dieZahne des Nückers greifen könne. Der längere unddickere Zapfen oberhalb dem Rade wird viereckig und solang gefeilt, daß er nicht in das innere Uhrgehäuse