Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
197
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nien werden auf I-K die Punkte anmerken, durch wel-che man die Stundenliuien von L aus zieht.

Man trage darauf diese Linien mit einem Zirkelauch auf die andere Seite, und ziehe denn die Stun,denlinien ^2, Lg, L4, L5, und L7, L8, K9 k^>o,L11 Verlängert man nun die Linie - der Vvrmit-tagsstunde; so erhält man auf der andern Seite dieScundenlinie für die 7te Nachmittagsstunde; und soauch mit den Linien 4, u. s. w. Theilt man nunnoch den Zwischenraum zwischen zwey Stundenlinien inzwey gleiche Theile; so gilt ein solcher Theilungspuuktfür eine halbe Stunde. Sind nun auf diese Art dieAbtheilungen auf ein Papier oder auf ein ebenes Mes-singblech aufgetragen; so muß dies auf eine waagrechteFläche gesetzt werden.

Bey der Aufrichtung des Zeigers ist noch folgen-des zu merken: Er muß parallel mit der Wcltaxe lau-fen, das heißt, er muß mir der horizontalen Flachegleichfalls nach der Polhöhe des Orts in 6 gesetzt werden.Dieser Winkel, den der Zeiger in L macht, muß alsohier 51 Grad, Z2 Min. >8 Sek. seyn. Doch kommtes mit der Anzahl Sekunden eben so genau nicht an,und man kann sie daher ohne merklichen Fehler weglas-sen. Zum Zeiger nimmt man Messingblech und feiltdies winkelartig, so, daß der Winkel die gehörige An-zahl Grade enthält. Die Seiten, welche den Winkeleinschließen, macht man recht gerade und scharf, unddiejenige Seite, welche auf der Horizontalfläche oderauf der Uhr gerade über der Linie der i2ten Stunde zuliegen kömmt, enthalt zwey Stifte oder Fäsze, welchedurch Löcher der Horizontalfläche gehen, woran Schrau-ben geschnitten sind, welche man unterhalb durchSchraubenmütter befestigt. Der äußerste Punkt desWinkels muß genau auf den Punkt 8 stehen, und dielängste Seite oder der längste Schenkel des Winkelsmuß parallel mit der Weltare laufen.