Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
144
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und her schieben lasse, damit, wenn die Feder ihn vor«drückt, er gehörig zurückweichen könne, wenn er inSGehäuse gedrückt wird; nachher wird er, wie oben er«wähnt, von der Feder wieder vorgedrückt und dadurchfest im Gehäuse erhalten. 2) Muß er so au die Platteangebracht seyn, daß er von derselben nicht abfallenkönne, welches durch die Einrichtung mit der Schraube(b"iA. 16. 'Isö. X ) unmöglich gemacht wird, s. Ta,seh e n u h r. z) Darf der Haken nicht zu weit ausge-feilt seyn, damit er keinen Spielraum im Gehäuse habe,und die Uhr recht fest liege. 4) Muß die Feder mitgehöriger Kraft auf ihn würken, das heißt: nicht zustark seyn, wodurch er nur mit Mühe ins Gehäuse ge,drückt wcrden könnte, und auch nicht zu schwach, daßdie Uhr nicht von selbst wieder aus dem Gehäuse falle.5) Muß sowohl der Haken, als auch die Feder vongutem Stahle und gehärtet seyn, damit ersterer sichnicht leicht abschleife, und letztere gehörig elastisch sey.Die Feder muß 6) noch recht fest an die Platte ge-schroben werden, und damit sie recht feststehe, noch ei-nen Stift zum Fuße haben, ferner auch so mit demHaken verbunden werden, daß sie ihn von selbst nichtverlassen kann. Wie nun diese ganze Schließfeder aus-gearbeitet wird, das wird im Artikel Taschenuhrgelehrt.

Die Schließfeder des Gehäuses, wodurchder Deckel desselben verschlossen wird, muß ebenfalls vongutem Stahle und gur gehärtet seyn. Sie wird auSeinem Stücke verfertigt. Nachdem man die gehörigeLänge nach der Größe des Gehäuses abgeschnitten; sofeilt man sie so dünne, bis man sieht, daß sie ihre Ela-sticität gehörig ausüben könne. Den Haken läßt manan einem Ende beym Feilen daran stehen, feilt ihn recht-wiuklicht mit der Feder, oben scharf zu, und rundet ihnvorn ab. Alsdann schlägt man die Feder concav nachder innern Fläche des Gehäuses, daß sie da fest anschlie,ße; sodann härtet, schleift und polirt man sie. Nun