den Widerstand der Luft hemmen sie noch mehr die Ge-schwindigkeit des Laufwerks.
Um nun aber die jedesmaligen richtigen Stunden,schlage hervorzubringen; so hat man noch verschiedeneVorrichtungen angebracht, wodurch man zugleich ver-hindert, daß man dem Hebnagelrade keine 78 Schlag«nägel zu geben braucht, welches allerdings noch einesehr mangelhafte Einrichtung wäre. Diese Vorrich-tungen bestehen entweder aus der Anbringung einerStaffel (s. Repetiruhr oder des sogenanntenSchloßrades. Man kann bey ersterer Einrichtungeben die Räder und eben die Vorrichtung mit demSchlagwerke anwenden, wie bey dem Stundenrepetir,werke der Pendeluhr im Artikel Repetiruhr. Eshatte da das Repetirlaufwerk zu einer Achttageuhr nachdem Artikel Berechnung des Schlagwerks fol«gende Räder bekommen: Das Bodenrad oder Walz«rad enthielt 80 Zähne und griff in das Getriebe desSchlagnagelrades von 8 Triebstecken. Das Schlag,nägelrad hatte 56 Zähne, und griff in ein Getriebe von7 Triebstecken, woran das Schöpfrad mit 48 Zahnenbefestigt war, welches wieder ein Getriebe von ü Stek-ken herumtrieb, welches das Anschlagrad von 42 Zäh«nen trug, die das Windfangsgetriebe von 6 Stecken inBewegung sehten. Das Schlagnägelrad hatte 8Schlagnägel.
Man hätte auch zur Achttageuhr folgende Räderund Getriebe nehmen können.
Das Bodenrad von 72 Zähnen greift in 14 Triebst.
— Schlagnagelrad - 60 — — 6 —
— Schöpfrad — 56 — — 6 —
— Anschlagrad — 48 — — 6 —
An dem letzten Getriebe befindet sich der Windfang,und das Schlagnägelrad muß iO Schlagnägel haben.Diese Berechnung läuft mit der vorigen auf einshinaus.