Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
85
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N ep 85

entfernt. Da nun diese Staffel und der Ueberfall jedeseine halbe Linie in ihrer Starke betragt; so wäre alsodie obere Flache des Ueberfalls 1 ^ Linie von der Platteentfernt. Die noch übrigen i ^ Linien vertheilt man so,daß man ^ Linie über den Ueberfall seht, und da derStern L Linie stark ist; so bleibt noch ^ einer Linie fürden Zwischenraum zwischen dem Stern und der Stun«deustaffel.

Ueberhaupt merke man, daß man sich bey der Be-stimmung der Höhe aller Theile des Vorlegcwerks nachdem Raume richtet, den das Gehäuse, in welches dieUhr gelegt wird, gestattet, und alsdenn muß auch dasPendel oberhalb der Stifte und der Glocke frey ohnein seiner Bewegung gehindert zu werden, Vorbeygehen.Um die Lage und Einrichtung der Viertelstundenstaffelzu bestimmen; so gebe man dem verlängerten Zapfender Welle des Wechselrades einen viereckigen Ansaß.Alsdann nehme man zum Putzen der Staffel Messing«drath ohngefähr 2^ Linie stark, und so lang, als derviereckige Ansatz ist. Durch die Mitte dieses Drathsbohre man ein Loch, welches man mittelst eines Dornsvon der Dicke des viereckigen Ansatzes gleichfalls vier-eckig schlägt. Darauf drehe man an einem Ende denAnsatz daran, auf welchen man das Plättchen vernie-ten will, woraus die Staffel verfertigt werden soll. Amandern Ende drehe man gleichfalls einen Ansatz an,und zwar so, daß die untere Flache der Staffel von derPlatte 2 Linie entfernt sei). Ueber dem Ansatz, aufwelchen die Staffel befestigt ist, wird noch ein andererAnsatz angedreht, um welchen der Ueberfall beweglichist. Hat man die Staffel auf ihren Putzen genietet,und den Ueberfall an ihren Ansaß gelegtso macheman noch einen dritten Ansah, der eine Rohre bildet.Auf diese Röhre schiebe man fest eine zweyte Röhre,welche den Ueberfall festhält, daß er sich aber doch un-ter derselben frey drehen könne.