Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
73
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Schlagnägel zu treiben; sie muffen aber auch der Längenach nicht zu vielen Spielraum in ihren Zapfenlöchernhaben. Der Gegenhammerzug n (b'ix. l.) muß ingleicher Entfernung von der Welle des Viertelstunden«Hammers und des Stundenhammers seyn. Man rich-te die Arme dieser Theile a, 5, 6, 7 so ein, daß siegleich weit von ihrem Mittelpunkte, um den sie sich be«wegen, entfernt sind; daß ihre Mittelpunkte in einergeraden Linie liegen, und daß selbst alle ihre Arme beymAnfange des Hebens nach der Richtung einer geradenLinie gehen, wodurch die Bewegung sehr erleichtertwird. Man könnte den Gegenhammerzug wohl ent-behren, wenn man m 1.) gleich unmittelbar aufn würfen ließe; allein da würde sich alsdenn der Ham-mer n dem Hammerzuge m entgegenbewegen, und erwürde in die Glocke schlagen, welch s natürlicherweiseden Schlag weniger stark machte; ohnedem würde auchdie Welle von n dem Vollzieher und dem Rechen hin-derlich seyn.

Die Bearbeitung der Hammer und Hammerzügeist nun wenigen Schwierigkeiten nnlerworfen,wenn manaus Obigem ihre gehörige Beschaffenheit eingesehen hat.Man bearbeitet zuerst die Wellen aus gutem Stahle,und giebt ihnen nach der Höhe der Uhr ihre gehörigeLange Den Stundenhammer richtet man so ein, daßer über dem Viertelstundenhammer hinweggehe. Nach-dem man die Wellen nebst ihren Zapfen gehörig rundgedreht hat, wobey zu merken ist, daß diejenigen, wel-che die Hammer tragen, noch um ein ziemliches außer,halb der Platte hervorstehen müssen; so bemerke manunterhalb den Schlagnägeln der Viertelstunden den Ort,wo der Arm e 12.) an der Welle hingesetzt wer-den soll, und zwar so, daß zwischen diesem Arme unddemjenigen des Hammerzugs b der Viertelstunden ( ip;.6) noch ein Zwischenraum von ^ Linie bleibe. Manbohre an die vorgezeichnete Stelle durch die Welle einLoch L Linie groß, mache queer über die Welle und über