Nep 69
Ring eingesprengten Deckes. Das Federhaus hat zweyAnsähe/ die an den Ring gelöthet sind. In diese An-sähe sind Löcher gebohrt, durch welche Schrauben ge-hen, womit das Federhaus, nachdem die Feder undder Federstift in dasselbe gelegt ist, aus die äußere Seiteder Pfcilerplatte befestigt wird. Der Durchmesser desFederhanscS kann ohngefahr 7 Linien betragen. Um eszu verfertigen kann man entweder einen Ring von derschicklichen Höhe machen, ihn queer über einfchneiden,und in den Einschnitt ein Stück Messing einlochen,welches zu den Ansahen für die Schrauben dient; eswird denn hernach noch gehörig hart gehämmert. Oderman kann das Messing auch gleich so schneiden, daß diebeyden Ansähe mit dem Ringe aus einem Stücke ge-macht werden, indem man das Messing noch einmal sobreit schnitt, auf eder Seite gleich viel für die Ansähestehen ließ, das Ueberflüssige neben ihnen wegfeilte , siealsdann herumbog und den Ring zufammenlöthete.Nachdem man das Fedei haus gehörig gehämmert, rundgedreht, den Deckel eingesprengt und auch in den Dek-kel das Loch für der Welle obern Zapfen (f. Feder-haus) so wie auch in jeden Ansah eins gebohrt hatte;so sehe man das Federhaus so auf die Platte, daß seinLoch concentrisch mit dem untern Zapfeuloche der Wellesey. An dem verlängerten Zapfen der Welle merkeman alsdenn außerhalb dem Federhaufe vom Deckel anden Ort, wo der Ansah zum viereckigen Zapfen hinge-feilt werden soll; und wenn man ihn genau viereckiggefeilt hat; so macht man an dieselbe Welle den Kopf,welcher den Haken enthalten soll, der die Feder aufwin-det. Man nehme dazu Messingdrath Linie stark,schneide davon ein Stück ab, welches so lang als dieinnere Höhe des Fedcrhaufes ist, bohre der Länge nachein Loch hinein, schlage es viereckig, schiebe es an dengehörigen Ort, der daselbst viereckig gefeilten Welle,und nun bringe man die Welle zwischen die Drehbank,und drehe den Kopf gehörig rund, bis er noch 2 LinienMi Durchmesser hat. In seiner Mitte aber dreht man