R e p
45
ausgesetzt. (S. Oelcription, concornin^ kucb mscba-nitm 38 evill alkorä 3 nicc »r true ^enüiration okl'iwc etc. b^ sobn l^arriko-i, inventer ok tbvtime-Keeper kor tke Uon^ituäs at 8 es. iUonäouIVIULLUXXV.)
Die Fehler, die im Bau der Uhr gemacht werdenkönnen, sind folgende: i) Ist oft der Eingriff der
Räder und Getriebe in einander fehlerhaft, bald tief,bald seicht, und dadurch entstehen begreiflich Vcrändc- ^rungen im Gange der Uhr. 2) Der Zug der Feder —wenn die Uhr eine Tischuhr ist — ist oft nicht an allenStellen gleich g) Sind oft die Krümmungen derZahne nicht alle von gleicher Art, oder auch die Zapfen»löcher nicht recht rund, und dadurch wird die Frietionund also auch der Gang der Uhr veränderlich. 4) Wenndas Pendel an einen Faden aufgehängt ist; so leidet die-ser durch die Feuchtigkeiten der Luft, welche macht, dasier sich als Hygrometer bald verlängert bald verkürzt,vielerlei) Veränderungen. ; ) Besteht die Pendclstangeoft aus Drath, welcher sich leicht verbiegt, und darausentspringen allerdings auch mancherley Veränderungen.
6 Steht oft die Schwere der Räder in keinem Ver-hältnisse mit einander, die Zapfen sind stark und schwachdurch einander, wodurch eine veränderliche Reibung er-zeugt wird, weswegen das Pendel bald große bald kleineBogen schwingt, und auch die Zeiträume der Vibratio-nen ungleich sind, so daß die Uhr bald geschwinder, baldlangsamer geht. 7) Ist auch oft die Hemmung soschlecht gemacht, daß es nicht möglich ist, die Uhr zueinem gleichförmigen Gange zu bringen Die Steigen-der sind oft nicht rund, die Zähne nicht von gleicherLänge, weder geschliffen noch polirt; der Haken nichtgehärtet, und nicht polirt; es findet ein ungleiches He-ben Statt, wodurch auch ein Theil der Kraft verlorengeht, u. s w. Die Pendellinse ist oft so leicht undübel gestaltet, daß gar keine Regel den Widerstand derLust zu vermindern bey ihr angewandt werden kann.