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2 (1810)
Entstehung
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R ä d Rän

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dere Maschinen, in welchen es, wickelst eines Einschneiederädchens für Steigräder, welches auf ihm herausbewegt wird, seine feinen Einschnitte erhalt. Wer-th oud (bcküri^tc. i om ll. p. ZZ7 ll. f.; GeißlerLehrbegriff der Uhrmachcrk. Th. S. 121) hat micheine solche Maschine beschrieben-

Man wird sich nun auch leicht einen Begriff ma-chen können, wie das Räderschneidzeug beschaffen seynmuß, welches blos zum Emschneiden der Räder großerUhren dient. Die Theile desselben sind begreiflich ins-gesamt größer; als Welle der Scheibe und des Rah-mens, Aufsätze, Einschneiderädcheu u. s. w. Gewöhn,lieh wird bey einer solchen Maschine das Emschneide,rädchen nicht mit einem Drehbogen in Bewegung ge-setzt, sondern an der Welle des Rahmens befindet sichein Getriebe, welches in ein Rad greift, an dessenWelle eine Kurbel befestigt ist. Dreht man diese Kur«bel; so wird das Rad, das Getriebe und also auch dieWelle mit dem Einschneideradchen in Bewegung gesetzt,lind so das Schneiden verrichtet.

Näderuhren, s. Uhren.

Räderwerk, s Räder.

Ränderiren, s. Ränderirrädchen.

Nänderirrädchen. So nennt man ein stah,lernes gehärtetes etwas starkes Rad, auf dessen Um-fange queer über demselben gleich weit von einanderste,hende scharfe Reifen gefeilt sind. Das Rad selbst istum seinen Mittelpunkt beweglich, und dient die Rän,der der messingenen Schrauben, zu gewissen Werkzeu-gen, kraus zu machen, welche Arbeit man ränderi-ren nennt. Man seht nämlich die Schraube zwischender Drehbank in Bewegung, und hält das Ränderir-rädchen daran; es wird alsdann, weil sich auch diesRädchen um seinen Mittelpunkt, durch welchen eineWelle geht, dreht, der Rand der Schraube eben dieReifen erhalten, die sich am Umfange des Rädchensbefinden.