Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen
 

Näd

-5

wegung, einen großem oder kleinern Kreis beschreibenwerde. Es wird also durch das Verschieben des Schie-bers l<I die Welle excentrisch, welches nicht anders seynkann, wenn man ihr Bogen von verschiedener Großebeschreiben lassen will.

Wenn man daher zu gleicher Zeit die Welle a k>mit einem Drehbogcn in Bewegung setzt, der Welle keinen kleinen Cirkelbogen beschreiben und datz Einschneiederadchen sich auf die äußerste Flache der Zapfen stutzenlaßt; so steht man leicht ein, daß diese auf die Artmehr oder weniger abgeründet werden können.

Um nun der Welle den Theil eines Kreises be-schreiben zu lassen, welcher zur Rundung der Zapfenerforderlich ist; so bedient man sich der Schraube 6 6,welche den Zapfen der Welle k berührt, der in dem Ar-me b des Rahmens liegt; und um den Weg zu reguli-ren oder den von dieser Welle beschriebenen Theil d^sCirkels; so befindet sich in den Armen b eine Röh-re, woran ein Ohr o befestigt ist. An diesem Ohre be-findet sich noch ein zweytes Ohr p, welches mit demersten vermöge einer Schraube g verbunden werdenkann. Diese Ohren stoßen denn bey r an den Rahmen,so, daß se größer der Winkel zwischen den beyden Oh-ren ist, desto größer auch der Cirkelbogen seyn wird,den die Welle k beschreibt Man verdeckt diese Ohrenganz, wenn man die Ausschnitte zwischen den Zapfenmacht, und zwar so, daß die kleine Welle a b sich blosfür sich bewegt, und die excentrische Bewegung garyicht Statt findet.

Es kann sich die Röhre, woran die Ohren 0 be-findlich, auch einzeln für sich bewegen; man befestigtsie mit der Welle t' mittelst der Schraube s. Mankann damit nun die Welle und das Einschneideradchenso reguliren, daß durch die Abründung beständig vonjeder Seite der Zapfen gleich viel Masse weggenommenwerde.