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Die Reisen Jesu oder Beschreibung u. Schilderung des jüdischen Landes u. seiner Bewohner : mit 12 Kupfern u. 1 Kt.
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Fünftes Buch.

sie zur Hauptstadt einer Grafschaft, welche Bertrand, cl»Sohn des Grafen Raimund von Toulouse bekam; allein 1289wurde sie von dem Aegyptischen Sultane Malek-el-Machegänzlich zerstört. Bald darauf erbaute man eine neue Stadt,die den Namen der zerstörten bekam, aber sich in einiger Ent-fernung von der alten befand. Die Lage der alten Stadterkennt man noch jetzt an manchen Trümmern, die man i»den Garten, welche nach der See zu liegen, findet. Das^ -neue Tripolis wird von den Arabern Tarabolos genanntund hat eine Stunde im Umfange. Es liegt an dem 'Abhänge 'der Hügel, die es auf der Landseite umschließen, 1^-Stunden >vom Meere entfernt. Mitten durch die Stadt fließt der seichte iund reißende Nähr Kadischa oder der heilige Fluß, an idessen südlichem Ufer, da wo er die Stadt zuerst berührt, ein iKastell liegt, das während der Kreuzzüge erbaut wurde und i !in neuerer Zeit wieder hergestellt worden ist. Die Stadt iß !eine der reinlichsten Städte Syriens und im Ganzen gut ge-baut; sie hat zierliche aus Steinen errichtete Häuser und viele >Gärten, die viel zu ihrer Verschönerung beitragen. Die Zahl -ihrer Einwohner, die meistens Maroniten sind, belauft sich ^auf 8000. Die Griechen haben hier einen Bischof. I» der IStadt hat ein Pascha seinen Sitz. Der Hafen von Tripolis list anderthalb Stunden von der Stadt entfernt, und bildet ^selbst eine kleine Stadt, die El-Mina heißt. Der Zwischen- ^räum, der eine dreieckige Ebene bildet, ist mit Gärten bedeckt. ^Von dem Hafen aus bis zur Mündung des Kadischa steh» ^am Mceresstrande, zur Vertheidigung des Hafens, in Zm-' >schenräumen von je 10 Minuten 6 einzelne viereckige Thürme. >Der Handel besteht hauptsächlich in Seide, die dort gebaut iwird, in Schwämmen, die an der Meeresküste gesammelt wer- ^den, und in Seife, Galläpfeln, Wachs und Krapp. Leider ^ist die schöne Gegend, wegen der starken Bewässerung, nicht ^frei von nachtheiligem Einflüsse auf die Gesundheit. > ^Ueber Trivolis befand sich die Stadt Orthosias odechOrthosia, eine kleinere Seestadt an der Mündung desFlusiises Eleutherus. Nach Einigen soll sie südlich, nach Andern,.nördlich von der Mündung des Eleutherus gelegen haben-R'Für das Letztere scheinen die Ueberreste einer Stadt auf den>> '