in den ersten Jahren in ehr, in den spätern Jahren aberweniger zahlen, als das Sterblichkeitsgesetz für jedes Jahrmit sich bringt. Das M c h r der früheren Jahre dient zurDeckung des Weniger in den spätern Jahren. Der jedes-malige wahre Betrag der Reserve wird nach denGrundsätzen der Prämicnbcrechnung ausgewickelt. Auch wirdderselbe noch von Zeit zu Zeit durch besondere Berechnungnach den bei dem Institute selbst sich zeigenden Erfahrungenberichtigt. — Der Sicherheitsfonds bildet sich aus den ange-sammelten reinen Ueberschüssen, welche sich dadurchergeben, daß die Ausgabe nebst der Reserve von der ganzenEinnahme des Jahres abgezogen wird. Der reine Ucbcrschußgehört den wirklichen Mitgliedern, und zwar jeden: zu seinemAntheil nach Maaßgabe des geleisteten Beitrags. DicAn-trittsgclder werden besonders berechnet. — Wenn inirgend einem Jahre einmal kein reiner Ueberschuß sich ergeben,sondern noch etwas zuzuschießen seyn sollte, so wird diesesvon den «»vertheilten Überschüssen der vorhergehenden Jahregenommen, oder aber, in Ermanglung solcher Ueberschüssedurch verhältnißmäßigen Zuschuß der wirklichen Mitgliedergedeckt. Da jedoch, nach der Natur der Sache und überein-stimmend mit allen Erfahrungen, vorzüglich in den erstenJahren der Fall einer Unzuläßlichkeit der Einnahme fast un-denkbar ist, indem vielmehr gleich anfangs auf nicht unbedeu-tende Ueberschüsse gerechnet werden darf, so wird sich auchbald ein Sicherheitsfonds gebildet haben, der für Ereignisse,wie sie fast ganz außer den Grenzen der Wahrscheinlichkeitliegen, Mittel genug darbietet. Es läßt sich aber die Größedes zu dem Ende erforderlichen Sicherheitsfonds weder durchAnnahme einer gewissen Summe, noch nach der Zahl vonJahren, während welcher die Ueberschüsse zu sammeln sind,genau vorausbesiimmen. Deßhalb sollen vorerst die reinen
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