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Zweck und Einrichtung der Lebensversicherungsanstalten
Entstehung
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Bei der Herausgabe dieser Schrift hatte der Verfasser dieAbsicht, seinen Lesern einen deutlichen Begriff über das Wesender Lebensversicherungsanstaltcn zu verschaffen und so zurallgemeinem Würdigung derselben das Seinige beizutragen.Dasjenige, was die teutsche Literatur bis jetzt über diesen Ge^genstand auszuweisen hat, ist eben so wenig dazu geeignet,richtige Ansichten darüber zu verbreiten, als auch mancheirrige Vorstellungen zu berichtigen, welche zum Theil durchdie sowohl dem Inhalt als der Form nach öfters sehr man-gelhaft verfaßten Ankündigungen und Plane der Lebensver-sicherungsanstalten selbst herbeigeführt wurden I. Auch dieausländische Literatur bietet wenig Belehrendes dar, wennman etwa die zuerst im Jahre 1820 in Paris erschieneneSchrift von I. B. Jüvigny ausnimmt. Sie führt denTitel: s'oup-cl'okil snr >68 nsimranee^ «ur In vier cles

*) Das was der Versager dieser bschrift in leinem, im Jahr 1830 heraus-

gekonimcnen, Lehrbuche der Handelswissenschaft über Lebensversichcrungs-

''anstaltcn vorträgt, ist lediglich zur Belehrung der Agenten bestimmt, alswozu, aus leicht einzusehenden Gründen, in der Regel Kaufleute ausersehenwerden. Die im Jahre 1830 in Ilmenau erschienene Schrift G. F. Krause's:Ueber die Gemeinnützigkeit der Leben svcrsichcrungs-- «»stalten" hat es mit der Darstellung der Grundsätze und Hauptgcsichts-punkte zu thun, welche nach des Verfassers Ansicht bei der Errichtung derLebensversicherungsanstalten zu beobachten sind und entspricht sonach keines:wegs ihrem Titel. Ebenfalls nur dem Mathematiker verständlich ist dieA llgemeine Anleitung zur Berechnu ng der Leibrenten und'Anwartschaften" von I. H. Meyer, 2Thle- (Kopenhagen 1832).