Druckschrift 
Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
Seite
154
Einzelbild herunterladen
 

154

alle gew ünschte Schärfe, da die halben Töne bei cnoch j Zoll grofs waren.

Bei allen Versuchen wurde die atmosphärische Luft,nach der die Höhe von c bestimmt war, auf dieselbeWeise eingefüllt, wie die andern Luftarten. Hier sindeinzelnen Versuche.

1. Den 27. Oktbr. 1811. Die atmosphärische Luftgab c. Darauf wurde Sticligas eingefüllt, welches durchVerbrennen von Phosphor erhalten war, und dieses gabc -)- von einem ganzen Tone. Als das Stichgas abge-füllt war, gab die atmosphärische Luft wieder c, so wievorher. Die Temperatur war 14° B.

2. Darauf wurde Sauerstoffluft aus Braunstein cin-gcfiillt. Der Ton war gerade | Ton tiefer, und genauzwischen h und b. Bei einem zweiten Versuche fandenwir den Ton um jg Ton höher, wie das vorige Mal. DerVersuch mit der Sauerstoffluft stimmte mit CnnAnKi sei-nem, der ihren Ton auch zwischen einem halben und ei-nem ganzen Ton tiefer fand, als den der atmosphärischenLuft. Aber der mit der Slichluft, stimmte nicht mitChl'adni, welcher ihn statt höher, um einen halben Tontiefer fand.

3. Ich wiederholte deswegen den 30. Ohtbr. denVersuch bei 16° R. Die Stichluft gab an diesem 'Tageeinen Ton, der um etwa ^ Ton höher, als der, der ath-mosphärischen Luft war. Auch fanden die engl. Physilicrden Ton des Sticligas höher, als den der atmosphärischenLuft.

4. In die Stichlnft wurde nun ungefähr 4 Sauer-stoffluft gebracht, und durch mehrmaliges Uebertrcibenaus der Gloche in die Blase, und aus der Blase in dieGloche, durcheinander gemischt. Ehe die Mischung voll-hommen war, war es unmöglich einen Ton liert orzubrin-