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gelpfeife verschlofs. Dann wurde die Glocke mit der Luft-art gefüllt, deren Ton man untersuchen wollte. War dieGlocke voll, so drückte man sie ins Wasser und die Lufttrat durch die Orgelpfeife in die Blase, indefs das Wasserin die Glocke trat. Dann füllte man die Glocke wiedervoll Luft, indefs man mit dem Finger die Orgelpfeifewährend dessen zuhielt, damit die Luft nicht aus der Blasewieder zurück in die Glocke treten konnte. Dieses isteinfacher und bequemer, als wenn man sich einer Blasemit einem Hahne bedient. Sobald die Glocke und die Blasemit Luft gefüllt waren, wurden sie auf das Brett, in derpneumatischen Wanne gestellt, wobei die Glocke 2 Zollhoch mit Wasser gesperrt blieb. Drückte man nun dieBlase, so gab die Pfeife einen zwar schwachen, aber ver-nehmbaren Ton.
5 .
Auf dem Monochorde (Fig. 2.) wurde der Steg aufc gestellt, und dann die Saite in den Ton gezogen, dendie Orgelpfeife gab, wenn sie mit atmosphärischer Luftangeblasen wurde. Um diesen Ton sicher zu behalten,w’urden die drei übrigen Saiten mit dieser in den Ein-klang gezogen. Die Länge der Saiten w T ar ungefähr zweiF ufs.
Herr Hüi/tkbhof, der ein feines Gehör, und einelangjährige Uebung in Stimmen hat, hatte die Gefälligkeit,die Saite auf dem Monochord jedesmal in den Einklangmit dem Tone zu stimmen, den die Orgelpfeife gab. Die-ses geschah durch Verschieben des Steges. Aus der Ent-fernung des Steges vom nächsten halben Tone, wurdedann sehr genau die Höhe des Tons bestimmt, den dieLuftart gegeben hatte. Man hatte hierbei mit einer räum-lichen Gröfse zu thun, und Augenmafs und Zirkel gaben