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Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
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101
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IV.

Die Theorie

über die Geschwindigkeit des Schalles«

1 .

Die beständige Zahl.

Wenn man mit dem Finger über den Rand eines Glasesmit Wasser streicht, so entsteht ein Ton. Auf diese sehrbekannte Erfahrung beruht die gewöhnliche Glas-Harmonika,bei der die Gläser nicht herumlaufen, sondern feststehen.

Die Höhe oder Tiefe des Tons hängt von der Mengedes Wassers in denselben ab, und man stimmt die Gläserhöher und tiefer durch Ein - oder Ausgiefsen des W assers.

In dem Augenblicke, in dem der Ton entsteht, wirddie ganze Oberfläche des Wassers mit äufserstfeinen Wellen überzogen, welche mit einer aufser-ordentliclien Geschwindigkeit ron dem Rande des Glasesgegen die Mitte desselben sieh hinbewegen.

Diese rühren von den Schwingungen des Glases her,und diese W 7 ellen pflanzen sich, obsclion für unsere Augenunsichtbar, durch die Luft bis in unsere Ohren fort, underzeugen auf dom Trommel-Felle und in denG e hör-Ne r v e n die Empfindung des Schalles.

Newton zeigt in seinem unsterblichen Werke überdie Naturphilosophie, dafs man auf die wellenförmige Bewe-gung des Schalles in der Luft die Gesetze des Pendels an-wenden könne , und dafs hier die beständige Zahl alsPendel-Länge vorkomme.