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Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
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VII.

Versuche über die Geschwindigkeit des Schal-les in Stickluft, Sauerstolflult, Kohlen-saureluft und Wasserstofl'luft.

1 .

Newton hat in seinen Principiis gezeigt: »Dafs <lie

»Geschwindigkeit des Schalles in zwei elastischen Flüssig-keiten sich hei gleichen Wärmegraden, gerade verhallen»müsse, wie die Quadratwurzeln, aus den spezifischen Elas-»ticitäten dieser Flüssigkeit«

Kennt man daher, die spezifische Elasticiläteiner Flüssiglieit, in Beziehung auf eine andere, so kenntman auch die Geschwindigkeit des Schalles in ihr, sobalddie in der andern bekannt ist. Und kennt man umgekehrtdie Geschwindigkeit des Schalles in zwei Flüssigkeiten, sokennt man auch das Verhältnifs ihrer beiderseitigen spezi-fischen Elasticitäten.

Die Naturforscher haben lange geglaubt, dafs dasspezifische Gewicht der verschiedenen Luftarten alleinvon ihrer spezifischen Elasticilät abhänge, und dafs in dem-selben Grade der Schall in ihnen geschwinder gehen müsse,in welchem sie leichter sind. Dieses ist wohl ein Irrthum.Denn, wenn das wäre, so würde, wenn man die Luftartenbis auf eine Temperatur erniedrigen könnte, wo sie aufhör-ten elastisch zu sein, das spezifische Gewicht von allengleich grofs sein, und ein Cubicfufs fester Sauerstoff luft,genau so viel, wie ein Cubicfufs Wasserstoffluft wiegenmüssen; ein Satz, den wohl niemand behaupten wird.

Das spez. Gewicht einer Luftart hängt von zweiverschiedenen Gröfsen ab.

1. Von dem spez. Gewichte der kleinsten Theil-chen, die ihre Basis ausmachen; und