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Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
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Gegen Ende des Jahres 1811 beschäftigte ich michin Düsseldorf, mit Untersuchungen über die DAuTowscheTheorie, und über den Einflufs, den sie auf die Lehre überdie Geschwindigkeit des Schalles hat. Da hierbei allesvon der spez. Elasticität der verschiedenen Luftarten ab-hängt, aus denen unsere Atmosphäre besteht, so beschlofsich, durch eine Reihe genauer Schall-Versuche, diese näherzu bestimmen. Ich wiederholte deswegen die CHr.Auui-schen Versuche, in der Absicht, mich mit dieser Art vonVersuchen näher bekannt zu machen, und vorzüglich umzu sehen, welcher Genauigkeit sie fähig sind, und welcheFehlergrenze man bei ihnen festsetzen kann.

Der Apparat bestand aus einer gläsernen Glocke, inder sich eine Orgelpfeife, und ein Thermometer befanden(Tafel II. Fig. 3.) und aus einem Monochord mit 4 Saiten,welche durch zwei Octaven nach der gleichschwebendcnTemperatur eingetheilt war. (Fig. 2.)

Die Glocke war 10 Zoll hoch, und 7 Zoll weit. Dieobere Oeffuung wurde mit einem dicken Korkstöpsel ver-schlossen, durch den ein Badethermometer, und eine Or-gelpfeife (das zweigestrichene c aus dem Prinzipal - Regi-ster) in die Glocke trat. Der Stöpsel wurde luftdicht ver-harzt. Auf die Orgelpfeife wurde eine kleine Schweins-blase, mit der Oeflfnung festgebunden, welche beim trock-nen luftdicht anschlofs. Um Blase und Glocke luftleerzu machen, wurde die Glocke mit Wasser gefüllt, undhingestellt.

Das Wasser sog alle Luft aus der Blase in dieGlocke, und stieg dann, bei einer Umwendung der Glocke,unter dem Wasser der pneumatischen Wanne hinaus, in-dem man mit dem Finger, die äufsere Oeffnung der Or-