Bogen Lkk, LE, LE . . . sind also die Complementc derBogen uViVl,-VE,^E. . . Man bezeichnet nun die Linien>l<), E()', E()" . . ., so wie die ihnen gleichen Lk,(E', 6k". . ., mit dem Namen des Cosinus der Bo-gen -VIVl, -VE, -VE .... Hiernach ist der Cosinuseines Bogens Der Sinus seines Lomplemeuts, und sogroß als der Theil des Halbmessers, welcher zwischendem Mittelpunkt und dem Endpunkt des Sinusliegt.
Die rechtwinkligen Dreiecke 6I"E, Lk"E...,
welche einerlei Hypotenuse haben, werden also von demHalbmesser des Kreises und dem Sinus und Cosinus des-jenigen ihrer spihen Winkel gebildet, dessen Scheitel amMittelpunkt liegt. H
§ 6.
Zch gehe nun.zu den Dreiecken K-Vl§, 6-Vb^sstl-Vlss" . . . über. Zhre Hypotenusen sind die Secantender Bogen -VlVI, -VE, -VE. . .; denn man versteht un-ter der Secants eines Bogens den zu dem einen End-punkte desselben gezogenen und bis an die durch denandern Endpunkt gelegte Berührungslinie verlänger,ten Halbmesser. Die auf der Berührungslinie -VI ge-nommenen Stücke -Vbii, -Vb?, -VE . . . sind die Lan-
») Der zwischen dem Cndvunkt k des SinuS u»i> dem Endpunktdes Vogens liegende Theil des Halbmessers LL wird der Sinusversus genannt. Diese Linie wird in der Trigonometrie nicht gebraucht.An merk, des Verfassers. — Der Sinus versus L (d des Bogens LittHecht der Cosinus vcrsuS des Vogens m. Man sicht, daß der Si-nns versus eines Vogens der unterschied des Halbmessers und seines Cosi-nus, und sei» Cosinus versus der Unterschied des Halbmessers und seinesSinus ist. In der Trigonometrie oder zur Auflösung der Dreiecke werdendiese Linien zwar nicht gebraucht; aber in der Astronomie und andern Theilender angewandten Mathematik ist es öfters begucm, jene Unterschiede kurzmit diesen Name» zu bezeichnen. Uebers.