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1 (1832)
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der gegenseitig bedeckend und unterteufend erscheinen. SechsKalk - Bänke wechseln auf das Deutlichste mit basaltischenLagen.

Hierher gehört ferner eine von Bronn * am Monte Po-stale im Vicentinischen beobachtete Erscheinung. Trapp-artigeGebilde zersezte Basalte, die jedoch in geringer Entfer-nung und mehr der Teufe zu sich schwarz, mit Olivin-Ein-schlüssen zeigen und Säulen - ähnlich abgesondert sindtreten aus dem Ichthyolithen-Kalke ** hervor, wechselnschichtenweise mit demselben, verzweigen sich in horizon-taler Richtung zwischen den Kalklagen, wobei überall ihrbaldiges Auskeilen beobachtbar ist. (Taf. VI. Fig. 12.)Auch der unterliegende Kalk, ausgezeichnet durch seinengrossen Reichthum an Nummuliten, hat Basalt-Gebilde aufzu-weisen , die zwischen seine Schichten eingedrungen sind.So namentlich im Rowcfl-Thale im 1 ' eronesischcn.

Manche denkwürdige Erscheinungen, welche basalti-sche Gänge im Lias (sogenannter Gryphiten - Kalk) mehrererSchottischen Inseln wahrnehmen lassen, gehören ebenfallshiex-her. Auf den Eilanden Mull, Egg u. s. w. findet manBasalt - Ablagerungen und Lias - Schichten im Wechsel miteinander. Namentlich über Egg verdanken wir Maccullochinteressante Nachweisungen ***. Die oberste Trapp-Ablage-rung, 100 F. und darüber mächtig, ruht auf den Schichteneines weissen Sandsteines von 20 Ins 50 Fuss Mächtigkeit.Unter dem Sandstein folgt abermals Trapp und sodann einebeträchtliche Reihe wenig starker Kalk-Schichten, die mit

* Ergebnisse naturhistorischer Preisen. I. B. S. 562.

Der ältere charakteristische Grobkalk. Er führt häufig Reste vonFischen in Abdrücken (daher die Benennung) ; ferner Ueberbleibsclvon Schilfen, Blätter von Dikotyledonen und Früchte. Das Gesteinwechsellagert in dünnen Schichten mit Milioliten-Kalk, der auch diehohem Stellen einninnnt, während in der Tiefe Nummuliten-Kalkherrscht.

*** Western Islands. Vol.I,p. 511. Taf. XIX, Fig. 1 and Taf. XXIII,Fig. 5.

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