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1 (1832)
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Dureil Brocciti * erhielten wir Aufschluss über die ge-genseitigen Lagerungs - Beziehungen vulkanischer und neptu-nischer Fels - Gebilde auf Siethen, namentlich über jene,welche in der Gegend um Licodia im Val di Noto, auf derStrasse nach Lentini , beobachtbar sind. Tertiäre Gesteine,Gyps und Mergel, sezzen die Hügel bei Licodia zusammen.In nicht weiter Ferne kommt gelblicher kalkiger Sand vor,x-eich an Ueberresten meerischer Thiere, und ähnlich jenem,der an den Nord- und Südküsten Siciliens so gewöhnlichist. Basaltische Laven, dicht, auch blasig, mit augitischenund fehlspathigen Einschlüssen, sieht man überdeckt vonjenen tertiären Gebilden, stellenweise aber durchziehen dievulkanischen Produkte den Mergel und den Gyps in man-nichfach gewundenen Gängen und Adern, oder sie findensich darin eingeschlossen unter Gestalt grösserer und klei-nerer Nester. Zwischen Catania und Agosta, in derlaBruca genannten Gegend, kommen vulkanische Gesteine vorüberlagert von Yersteinerungs-reichem jüngerem Grobkalk.Nicht selten ruhen auch die Laven auf der tertiären Feisart,oder sie verzweigen sich gangartig in dieselbe. AehnliclieErscheinungen werden in den Hügeln zwischen Buscemi undMilitello getroffen. Laven, dicht und zellig, auch Schlacken-artig, braun oder röthlich gefärbt, bedecken den weissenmergeligen Kalk und werden auch wiederum von diesemüberlagert. Im Lodiero - Thale , durch welches die Strassenach Catania führt ** treten Laven basaltischer Natur ***,dicht, porös, zellig und schlackig, und so frisch, als wärensie eben erst dem Aetna entflossen, unter sehr interessantenBeziehungen mit Grobkalk auf, indem beide Felsarten einair-

* Mbl. Italiana. T. XX VIT, p. 56 etc.

** Höchst lehrreiche Gebirgs - Durchschnitte sind hier entblösst, ütlge-mcin günstig, um die gegenseitigen Lagerungs-Verhältnisse zwischenKalk und Lava beobachten zu können.

*w ,\| s sn i c ] ie geben sich dieselben durch die etwas zersezten Olivin-Kinschltissc zu erkennen.

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