Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
472
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gen wie die gegebenen, eher annehmbar, als das Aufsteigenderselben in die Höbe.

Reichten die Ausbruch-Spalten anfänglich auch bis zumTage, so können dieselben, durch das zuerst aufwärts Ge-drungene , wenn plözliches Erstarren eintrat, geschlossenworden seyn u. s. w.

Denken wir uns die durchbrochenen Schichten bereits infesten Zustand übergegangen, jeder Biegsamkeit beraubt, somussten, durch die Menge gegen dieselben getriebenen feuerig-fliissigen Stoffes, Spalten und Risse auch in mehr wagerech-ter Richtung entstehen und nun war zum seitlichen Eindrin-gen aufschwellender vulkanischer Massen der Weg gebahnt.

Hatten die Schichten noch gewisse Weichheit und Bieg-samkeit, so gaben dieselben dem Emporgetriebenen zu beidenSeiten nach und während ein Thcil aufwärts gehoben wurde,drängte sich der andere, je nach der Stellung der Schich-ten, mein- und weniger wagerecht zwischen ihnen ein.

Weit seltner dürften Lager-artige Massen auf die Weiseentstanden seyn, dass zuerst oberflächliche Verbreitung desVulkanischen über bereits vorhandene Fels-Glieder statthatte und sodann Absaz der bedeckenden Schichten auf nep-tunischem Wege erfolgte. Diess ist in manchen Fällen an-zunehmen, wo basaltische, Lagern - ähnliche, Gebilde zwi-schen Gebirgsarten auftreten, die hinsichtlich des Altersweit von einander entfernt sind, oder wenn ein Wechselzwischen neptunischen und vulkanischen Ablagerungen stattfindet. Am Monte di Malo und am Monte di Magre imVicentinischen scheiden Basalte, Wacken und basaltischeTrümmer-Gesteine die Kreide und den Nummuliten-Kalk; dievulkanischen Gebilde sezzen ein mächtiges Lager zwischenbeiden neptunischen Ablagerungen zusammen. Allein überdem tertiären Kalk treten wieder Basalt-Massen auf, darumscheint uns das Verhältniss keineswegs geeignet, um liier alsentscheidendes Beispiel dienen zu können (Taf, VI. Fig. 7.) *.

* Mararchiki sulle form, delle rocce del Vicenl.; p. 24 .