gen wie die gegebenen, eher annehmbar, als das Aufsteigenderselben in die Höbe.
Reichten die Ausbruch-Spalten anfänglich auch bis zumTage, so können dieselben, durch das zuerst aufwärts Ge-drungene , wenn plözliches Erstarren eintrat, geschlossenworden seyn u. s. w.
Denken wir uns die durchbrochenen Schichten bereits infesten Zustand übergegangen, jeder Biegsamkeit beraubt, somussten, durch die Menge gegen dieselben getriebenen feuerig-fliissigen Stoffes, Spalten und Risse auch in mehr wagerech-ter Richtung entstehen und nun war zum seitlichen Eindrin-gen aufschwellender vulkanischer Massen der Weg gebahnt.
Hatten die Schichten noch gewisse Weichheit und Bieg-samkeit, so gaben dieselben dem Emporgetriebenen zu beidenSeiten nach und während ein Thcil aufwärts gehoben wurde,drängte sich der andere, je nach der Stellung der Schich-ten, mein- und weniger wagerecht zwischen ihnen ein.
Weit seltner dürften Lager-artige Massen auf die Weiseentstanden seyn, dass zuerst oberflächliche Verbreitung desVulkanischen über bereits vorhandene Fels-Glieder statthatte und sodann Absaz der bedeckenden Schichten auf nep-tunischem Wege erfolgte. Diess ist in manchen Fällen an-zunehmen, wo basaltische, Lagern - ähnliche, Gebilde zwi-schen Gebirgsarten auftreten, die hinsichtlich des Altersweit von einander entfernt sind, oder wenn ein Wechselzwischen neptunischen und vulkanischen Ablagerungen stattfindet. — Am Monte di Malo und am Monte di Magre imVicentinischen scheiden Basalte, Wacken und basaltischeTrümmer-Gesteine die Kreide und den Nummuliten-Kalk; dievulkanischen Gebilde sezzen ein mächtiges Lager zwischenbeiden neptunischen Ablagerungen zusammen. Allein überdem tertiären Kalk treten wieder Basalt-Massen auf, darumscheint uns das Verhältniss keineswegs geeignet, um liier alsentscheidendes Beispiel dienen zu können (Taf, VI. Fig. 7.) *.
* Mararchiki sulle form, delle rocce del Vicenl.; p. 24 .