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gewissen Füllen sieht man, dass senkrecht aufsteigende, oderdocli dieser Richtung ain nächsten kommende, Trapp-Gängeganz andere Verhältnisse hinsichtlich der Mächtigkeit unddes Beständigen dieser Eigenschaft zeigen, als solches beiden nämlichen Massen beobachtbar ist, wenn sie zwischenden Schichten und parallel denselben eindrangen. — So bie-ten z. B. die Trapp - Gänge, welche auf dem SchottischenEilande Longa den mit Glimmerschiefer und Quarz-Gesteinenweehsellagernden Thonschiefer durchsetzen, ungemein beleh-rende Aufschlüsse. Gänge der Art, die Schichten unterbeinahe rechten Winkeln schneidend, lassen grosse Beharr-lichkeit, nicht nur was ihr Streichen betrifft erkennen, son-dern es bleibt sich auch die Mächtigkeit derselben überallziemlich gleich, als ob die Gewalt, mit welcher die Ernp-tions - Spalten gebrochen worden , jedes Hinderniss , durchungleiche Härte der Felsarten entstehend, zu überwindenvermocht hätte. Auf ganz andere Weise verhält es sichda, wo Spalten in der Richtung der Schichten geöffnet wur-den. Hier ist den Gängen häufig sehr ungleiche Mächtig-keit eigen; es haben Erweiterungen und Verengerungenderselben statt (Taf. VI. Fig. S.), und dabei sind sie öftergekrümmt und gewunden, Phänomene die ihre Erklärung inder grossem Leichtigkeit finden, mit welcher die Schichtenin dieser oder in jener Richtung dem Drucke nachgeben.Brüche traten unter Verhältnissen wie diese nicht ein. Aehn-liche, wenn auch nicht vollkommen gleiche, Erscheinungenfinden sich auf andern westlichen Inseln Schottlands *.
Ein sehr auffallender Wechsel in der Mächtigkeit bietetin gewissen Fällen Beweise für die Gewalt, mit welcherBasalte emporgestiegen und für den stellenweise mehr oderweniger kräftigen Widerstand, den die durchbrochenen Ge-steine geleistet. — So erklärten wir uns u. a. das interes-sante Erscheinen der Roche rouge bei Le Puy ; eine Gang-
“ Maccuixoch west. Ist. Vol. II, p. 166 etc.