Der beide Gänge trennende Raum ist erfüllt mit Bruchstük-ken von Kolilensehiefer und Sandstein, regellos durchein-ander gemengt und dazwischen liegen Kugeln und rundlicheMassen basaltischer Konglomerate, deren Häufigkeit in derNähe der Basalte zunimmt (Taf. XV. Fig. 6.) *. — Im Coo-per Colliery unfern Blyilie in Northumberland sezzen zweiDolerit-Gänge von 2 bis 4 Fuss Mächtigkeit auf und derRaum zwischen denselben ist mit einem Trümmer - Gestein
von Aycliff sogar von 46,6. In einer weichen mergeligen Abände-rung des Gesteines werden Nieren stinkenden Kalkes, der keineTalkerde enthält, bis zu zwei Fuss im Durchmesser als Einschlüssegefunden. Organische Reste führt der Magnesian limestonenur selten. Bei Loiv Pallion in Ditrham hat man den Eindruckeines Fisches darin gefunden, scheinbar vom Gcschlcchte Chaetodonabstammend, und in den Steinbrüchen von Ilnmldeton unfern BishopWearmouth kommen in röthlich gelbem krystallinischem Kalk nichtmit entschiedener Sicherheit bestimmbare Ueberreste, meist Stein-kerne von Dona.c, Area, Anomia, Flustra, Alcyonium und Encri-nites vor. Das Kohlen-Gcbiet füllt ein Becken von 58 Meilen Längeund 24 M. Breite. Die grösste Mächtigkeit erreicht dasselbe beiJarron. Die verschiedenen Kohlcnarten, Schieferkohle, KanncI-kohle und eine sogenannte Grobkohle ( coarse coal ) bilden keineabgesonderte Schichten; sie finden sich regellos zusammen in den-selben Lagen. Kohlenschiefer und Sandstein wechseln damit inSchichten verschieden an Farbe, Festigkeit u. s. w. Thon-Eisensteintritt nur in dünnen Lagen und in rundlichen Massen im Schieferauf; leztercr , so wie die Thon-Eisenstein-Nieren, führen Bleiglanzund Eisenkies. Auch der Kohle sind nicht selten Eisenkies-Theileeigen. Ausser den bekannten Pflanzen - Abdrücken enthalten dieSchiefer und häufiger noch der Thon-Eisenstein kleine Bivalven undandere Muscheln, gewissen Siisswasser-Konchylien am nächstenstehend. Unter den zahlreichen, die Kohlen-Schichten durchbrechen-den, basaltischen Gängen ist jener im Culey hill der mächtigste;er misst 24 Fuss. Von den für unsere Absicht höchst wichtigenBeziehungen dieser Gänge, namentlich von den denkwürdigen Aende-rungen und Umwandelungen welche sic in den begrenzenden Ge-steinen hervorrufen, wird später die Rede seyn. Im Magnesianlimestone wurden bis jezt nirgends Basalt-Gänge in dieser Ge-gend beobachtet; sie scheinen ihn nicht durchbrochen zu haben,sondern stets davon überdeckt geblieben zu seyn. (N. J. Wincu,Transact. of the geol. Soc. ; Vol. IV, p. 1 etc.)
* W inch, loc. cit. p. 23. und PI. IV, Fig. 2.