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des Bodens in festen Felsschichten bewirken können, zeugteine Thatsache, die in neuester Zeit sich ereignet. Bei demgrossen Erdbeben in Chili im Jahre 1822, welches man inder Tiefe dasiger Goldgruben seiner ganzen Heftigkeit nachempfand, stürzten nicht nur beträchtliche Stücke der Ge-stein-Wände herab, sondern man befand sich, durch unge-heuere Staub - Mengen , gleichsam in einem Nebel, so dassdie Hand nicht vor den Augen zu erkennen war.
In andern Fällen sind, mit der Lösung jener Aufgabegrosse Schwierigkeiten verbunden. Diess hat namentlich dastatt, wo die emporgehobenen vulkanischen Massen, währendsie sich frei zeigen von abgerissenen Trümmern des Neben-Gesteines, diesem zugleich dicht angeschlossen sind, oder nurdurch eine dünne Lage des leztern in wenig verändertemZustande, einem Sahlbande gleich, vom frischen Gesteine ge-schieden werden. Dürfen wir uns berechtigt achten, ein sogleiehmässiges Verhältniss zwischen dem Raum in der Spalteund der aufgetriebenen Masse flüssigen Basaltes anzuneh-men, dass jener ohne Verlezzung der Wandungen erfülltwerden konnte ? — An der Stoff elshippe unfern Eisenachbeobachtete inan zwischen dem noch deutlich geschichtetenSandstein, der keine Spur erlittener Zerstörung zeigte, unddem Basalte einen zwei Fuss breiten Raum mit durch einan-der geworfenen Sandstein-Trümmern ganz erfüllt, und zwi-schen diesen verstiirzten Sandstein-Stücken und dem regel-recht gelagerten Sandstein befand sicli eine Weitung von 8Zoll, senkrecht und dem Basalte parallel, die voll losen San-des war *. An andern Orten wurde zwischen der aufge-stiegenen vulkanischen Masse und dem Neben - Gestein ein
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Raum getroffen, bald nur wenige Linien breit, bald einigeZoll messend, leer, so dass eine offene Kluft deutlich wahr-nehmbar war ■— wie diess u. a. an der nördlichen Begren-zung des Granites und Basaltes der kleinen Schneegrube im
* Sartorius gcognost. Beobacht, in Hinsicht des Basaltes. S. 16 u. 17.