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rem aufgeschwemmtem Boden vorhanden waren, nach siebenJahren noch einen furchtbare Tiefe hatten. Die Klüfte folg-ten ineist einer Richtung aus S.W. nach N.O. *. Martensnahm auf Kamtschatka häufig grundlose Klüfte wahr, denendicker Rauch entstieg und am Awatscha einen gewaltigenRiss, eine Spalte, die stellenweise mehr als 1 Werst Breitehatte **. Endlich erhielten die Granit-F eisen längs der Küstevon Chili, nach dem verwüstenden Erdbeben im November1S22, viele neue Spalten, den bereits vorhandenen in derRichtung gleich, aber dennoch wohl unterscheidbar von den-selben ; zum Theil konnte man jene Klüfte über li Meileweit landeinwärts verfolgen ***. In der Ebene um Bogotathaten sich 1S27 weite Spalten auf, zumal an der Strassenach Guanacas , und in Murcia wurde 1S29 der erschüt-terte Boden von zahllosen Rissen 4 bis 5 Zoll breit durch-zogen, in der Alluvial-Ebene längs der Küste aber bildetensich kleine Kreis - förmige Oeffnungen, aus denen schwarzerSchlamm , Meeres - Wasser und Muscheln, auch Glimmer-reicher Sand geworfen wurden u. s. w.
Dass basaltische Massen Weitungen einnahmen, welchesie bei ihrem Emporsteigen vorgefunden, ergibt sich aus deninteressanten Beobachtungen Sedgwick’s. Er sah Basalt-Ge-bilde in den Kohlen-Ablagerungen von Durham die sich nachallen Windungen und Biegungen der Räume, die von ihnenerfüllt worden, gemodelt hatten.
In andern Fällen aber bleibt die Annahme: die Spaltenwären durch die gewaltsam aufwärts getriebenen feuerig-fliissigen Massen selbst gebrochen worden, die wahrschein-
* Silliman, American. Journ. Vol. XV, pag. 366. — In Kalabrienbemerkte man dagegen, dass die in thonigen Schichten geöffnetenSpalten nicht selten wieder mit grosser Gewalt geschlossen wurden ;diess ereignete sich u. a. um Terranuova, S. Christines, Sinupoli
u. s. w.
99 Zeitschr. für Min. Jahrg. 1829, S. 564 ff.
Transact. of the yeol. Soc. Vol. I, P. 2, p, 415.