Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
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im Kumberlandsehen Thonschiefer aufsezzenden Gang, des-sen Masse, wie gesagt wird, aus Feldstein und Talk be-steht, einen dylie; bei J. Hall * heissen die Granit - Gänge,den Thonschiefer des Transitions-Gebildes in Galloway durch-brechend, dylies u. s. w. Ferner führen auch die mächtigen,unausgefüllten, oder nicht von basaltischen und ähnlichenMassen, sondern von Kohlen-Sandstein- und Kohlenschiefer-Trümmern eingenommenen Spalten den Namen dylies , wäh-rend man die minder beträchtlichen Klüfte troubles , slips oderhitches zu nennen gewohnt ist. Das Wort dylie würde,im strengen Sinne, nui* auf eine Erscheinung anwendbarseyn, w'elche basaltische Massen zeigen, nämlich auf dieMauern ähnlichen Hervorragungen, deren denk-würdige Eigen thümliehkeiten wir später ausführlicher ab-handeln werden. Ohne Zweifel haben Phänomene solcherArt zum Gebrauche des Ausdruckes den ersten Anlass ge-geben und Mangel an Aufmerksamkeit auf die ausgedehnteAnwendung des Wortes hat manche irrige Behauptungen undSchlüsse veranlasst. Wenn wir, nach dieser Erörterung,dem allgemeinen Sprach-Gebrauche nachgebend, wie auf denvorhergehenden Blättern, so im Verfolg, von Basalt-Gängen reden, so geschieht es, um das Lästige neuerWort-Bildung zu meiden.

Den Neptunisten galt das Vorkommen der Basalte aufGängen als offenbarer Beweis gegen ihre vulkanische Ab-kunft; darum wurde auch mitunter die Möglichkeit bestrit-ten, dass Laven wahrer, d. h. neuerer Feuerberge in Gang-artigen Weitungen gefunden werden könnten»

Da es Absicht ist, in ausführliche Entwickelung allerdenkwürdigen Eigenthiimlichkeiten einzugehen, welche hei

Transact. of the R. Soc. of Edinb. Vol. VII , p. 100.