Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
421
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scheint als ein auf solche Art Aufgehäuftes und eine geübteHand weiss die Trennung der Lagen zu bewirken und dieursprünglich geflossene Fläche zu enthüllen.

Im Sinne früherer Ansichten über Basalt - Genese wur-den viele solcher Schlacken für Erzeugnisse von Erdbrändenausgegeben, oder für Produkte der Kunst. Freilich fehltenzur Begründung der erstem Annahme gar oft die Kohlen,w r elche das Brenn-Material abgegeben, und rücksichtlich derzweiten Behauptung war man sich der Prozesse, welcheMassen von solcher Beschaffenheit geliefert haben sollten,keineswegs klar bewusst. So erging es u. a. Guettardals er sich 1752 über das Vorhandenseyn vulkanischer Ue-berbleibsel in Auvergne aussprach. Man beschuldigte ihn derUebertreibung und ein gleichzeitiger Gelehrter, in Clermonllebend, der die Behauptung aufstellte, die zahlreichen undmächtigen Schlacken-Gebilde seyen Reste von Eisen-Sclunel-zen aus den Römertagen (!) abstammend, gewann mehr An-hänger, als der hellsehende Naturforscher.

Gang - artige Basalt - Gebilde.

Ein anderes Verhältniss unter welchem basaltische Fels-massen sich darstellen und worauf bereits früher hingewie-sen worden, nimmt unsere Beachtung besonders in Anspruch.Wir reden von den sogenannten Basalt-Gängen, Dole-rit-Gängen u. s. w r .

Der Ausdruck Gang filon bei den GebirgskundigenFrankreichs fast allgemein für diese Art des Auftretensbasaltischer und ihnen verwandter Gesteine im Brauch, istbei weitem in den meisten Fällen unzulänglich und selbstungeeignet. Er bezeichnet w'eder das Stockförmige, nochdas Keilartige, welches jenen Felsmassen, unter solchen Ver-hältnissen, am häufigsten zusteht. Die sogenannten basalti-schen Gänge weichen oft, wir werden diess demnächst zuentwickeln Aidass finden, in ihren Merkmalen mehr oder