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1 (1832)
Entstehung
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gend sieht man vulkanische Auswürflinge in unglaublicherMenge, jedoch nicht die geringste Spur irgend eines andernSchlundes. Von dem einzigen kleinen Krater scheint dem-nach der ganze gewaltige Lavenstrom abzustammen, welcherauf deutlich geschichtetem Sandstein, der mit Lagen grauen,schieferigen, mergeligen Kalkes wechselt, ruht, den ganzenThalboden einnimmt und bis CastelfolUt reicht, wo derselbemit steilem Absturze von ungefähr 70 Metern Höhe endigt.Beim Zusammentritt der Wasser des Turunello mit denender Fluvia sieht man am senkrechten Gehänge prachtvollebasaltische Säulen - Reihen, vertikal oder wenig gebogen , inmehreren Stockwerk - mässigen Abtheilungen über einander.Der Marktflecken Castelfollit ist auf dem äussersten Endeder Kolonnade erbaut *.

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Die Niveau-Verschiedenheit der Ströme, vomEruptions-Orte bis zum Endpunkt ihres Laufes, beträgt ineinzelnen Fällen über 2000 F. Die Oberflächen einandermehr und minder nahe befindlicher Plateaus, Folgen Strom-artiger Ergüsse, zeigen unter sich bald ein ungefähr glei-ches Niveau, bald lassen sie auffallende Unterschiede indemselben wahrnehmen. Einige Ströme sieht man durchAbsäzze, Stockwerken ähnlich, ausgezeichnet. So n. a. dieerwähnte Serre de Fontfrede. Der Strom hat drei Etagen.-Die erhabenste derselben, unmittelbar auf Granit ruhend,sezt den Puy de Nadailhat zusammen. Von dieser Stellefällt der Granit schnell ab und. eben so senkte sich die ba-saltische Decke welche er trägt. Leztere erscheint zu einem,nicht weit erstreckten, minder stark geneigten, Plateau aus-gebreitet, das den zweiten Absaz bildet. Hier ist die Grenze

* Debim.y , Ami. des Mines. 1828. Fol. IV, pcty. 200 etc. Die derAbhandlung beigcfiigte Taf. VI enthält eine wohlgerathene bildlicheDarstellung eines Theiles der Kolonnade.