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reicher Lava bei Ponta Delgada. Den Hervorragungen, von1 bis 4 F. Durchmesser und in ihren Wandungen seltenüber 3" stark, blieb meist ihre Ganzheit; nur einzelne siehtman geborsten oder zusammengebrochen. Das Innere istsehr porös.
Auf sonderbare Weise merkwürdige Erscheinungen sa-hen wir bei Murul, einem Dorfe an der Fahrstrasse vonMont Bure les Bains nach Issoire. Es ist eine der aulfal-lendsten Eigenheiten dieser Gegenden, welche sich hier vorden Augen des wandernden Gebirgsforschers entfaltet. Einwilder Anblick, dessen Gleichen selten Vorkommen dürfte,eine Grauen-volle Verwüstung und Zerstörung. Schlacken-Iliigel reiht sich an Schlacken-Ilügel und alle tragen ein be-sonderes Gepräge von Frische, so weit zurück auch dieZeit ihrer Bildung seyn mag. Man glaubt ein stürmischhin und hergetriebenes Laven - Meer zu sehen, das plözlichwährend der wildesten Bewegung' erstarrte. Einzelne festgewordene Wogen — übereinander gedrängte gewaltige Ba-salt-Blöcke, sehr schlackig und blasig und trockener als ge-wöhnlich — ragen mächtig hervor. Sie sind bleibendeDenkmale der Höhe dieser feuerigen Fluth. Nur hin undwieder unterbricht angebauter fruchttragender Boden dasgrosse Feld der Laven. Eine der schlackigen Höhen, demSchlosse Murol * entgegen, gewährt einen ungemein lehrrei-chen Ueberblick. Mehr als dreissig Hügel, sehr verschiedenim Umfang und von den vielartigsten Höhe - Graden, meistKegel, mitunter auch ausgezeichnete Dome, alle frei vonPflanzen-Wachsthum, liegen nicht zufällig zerstreut sondernreihenweise hintereinander, ungefähr aus S.W. nach N.O.,so dass von den entfernteren nur die Gipfel sichtbar blei-
- Ein Pracht-Gebäude aus den Iczten Jahrhunderten auf einem ver-einzelten basaltischen Kegclbcrgr.