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nach einer Seite , erscheinen Gabel - förmig. Bei Krateren,deren Rande besonders gut erhalten, ist ein Ausfliessen ausihnen selbst nicht wahrscheinlich.
Der zur Hälfte zerrissene Krater des Puy de la Fa-che, zur Vulkanen-Kette im S. des Puy de Dome gehörig,bietet fiir eines der erwähnten Verhältnisse ein sehr an-schauliches Bild. Hier ist Alles entblösst und die Schlak-ken sind so frisch, so auffallend durch ihre Farbe, dass manwähnt der Ausbruch habe erst vor nicht langen Jahren stattgefunden. Im Innern des nach Ramond 153 Meter Tiefemessenden Kraters sahen wir die Vegetation höchst ärmlich;denn Schlacken und Lapilli-Gerolle sind dem pflanzlichenWachsthum besonders ungünstig. Eine Heidedecke bekleidetdie Weitung wie das Berg-Gehänge ; nur sparsam ragt hinund wieder ein niederes verkümmertes Bäumchen hervor.Deutlich ist wahrzunehmen, wie die aufsteigende feuerig-fliissige Masse einen Theil des Randes, jenen der am wenig-sten Widerstand zu leisten vermochte, durchbrach um sichzu ereiessen. Ein Schlacken-IIaufwerk auf dem Boden der
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Trichter-ähnlichen Vertiefung scheint die Eruptions - Stelleder Lava anzudeuten. Ein vorspringender Rücken bezeich-net die Höhe, zu welcher der Laventeig emporgestiegen,ehe er sich gewaltsam den seitlichen Ausweg bahnte. Dabeisind wir berechtigt, an zahlreiche gewaltsame Ausschleu-derungen einzelner unzusammenhängender Massen zu glau-ben. Der Puy, in seiner gegenwärtigen Beschaffenheit, istnur ein Segment des unermesslichen Kraters. — Dass derSchlund basaltische Laven geliefert, dafür zeugen Iland-stiicke, die wir von Ort und Stelle mitgebracht. Unverkenn-bare Basalte, schwarz, porös, mit deutlichen Olivin-, Augit-,und Magneteisen - Körnern; sparsamer zeigen sieh kleinefeldspathige Tlieile dazwischen. Die Augit-Körner sind nichtselten verschlackt und in Zellen und Blasenräumen der LavaI. 25